TV-Tipp: Arte – Borneo, wo junge Orang-Utans leben lernen

TV-Tipp: Arte – Borneo, wo junge Orang-Utans leben lernen

Samstag, 10.01.2026 um 19:40 Uhr, Arte

Unsere Arbeit für die Orang-Utans ist auf Arte zu sehen! Im Juli 2025 besuchten die preis­ge­krönten Filme­ma­cher Rosie Koch und Roland Gockel das BOS-Rettungs­zen­trum Nyaru Menteng. Hier entstand ihre Doku­men­ta­tion Borneo, wo junge Orang-Utans leben lernen für die Arte-Reihe 360° Repor­tage.

Mit der Kamera begleiten sie Baby­sit­terin Ursulae, die sich in der BOS-Wald­schule liebe­voll um die Orang-Utan-Waisen Nia und Selfie kümmert. Seit 23 Jahren arbeitet Ursulae als mensch­liche Ersatz­mutter im BOS-Rettungs­zen­trum Nyaru Menteng. Dabei hat sie auch viel gelernt für die Erzie­hung ihrer eigenen drei Töchter.

Die Arte-Doku­men­ta­tion bietet nicht nur einen Blick in unser neuge­bautes Rettungs­zen­trum Nyaru Menteng 2 und viele wunder­bare Orang-Utan-Momente, sondern auch einen Einblick in unsere Arbeit mit den Wald­men­schen und in den privaten Alltag unserer Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter. Auch bei einer ganz beson­deren Voraus­wil­de­rung waren die Natur­filmer dabei.

In der Arte-Media­thek ist 360° Repor­tage – Borneo, wo junge Orang-Utans leben lernen ab 3. Januar 2026 bis 9. Oktober 2026 verfügbar.
Weitere Infor­ma­tionen und Behind the Scenes-Aufnahmen der Film­crew zeigt dieser Beitrag.

Dreh­ar­beiten im BOS-Rettungszentrum

Dreh­ar­beiten im BOS-Rettungszentrum

Für ihre Tier-Doku­men­ta­tionen wurden die Filme­ma­cher Roland Gockel (Kame­ra­mann) und Rosie Koch (Autorin, Regis­seurin und promo­vierte Biologin) – oben im Bild mit BOS-Mitar­beiter Romi Prabawo – bereits mehr­fach preis­ge­krönt. Ihr aktu­elles Projekt: ein Film über die Reha­bi­li­ta­tion geret­teter Orang-Utans! Im Juli 2025 waren Gockel und Koch zu Gast in unserem Rettungs­zen­trum Nyaru Menteng, um das Leben und die Ausbil­dung geret­teter Orang-Utan-Kinder in der Wald­schule zu erleben, sowie in unserem Auffors­tungs­ge­biet in Mawas, um dort im angren­zenden Regen­wald auch wild­le­bende Orang-Utans zu filmen.

Wir sind schon sehr gespannt auf ihren von Medi­en­kontor produ­zierten Doku­men­tar­film, der 2026 auf arte Premiere feiern soll. Den Ausstrah­lungs­termin teilen wir natür­lich hier, sobald er fest­steht. Die Warte­zeit verkürzen wir uns mit den wunder­baren Behind the Scenes-Aufnahmen der Film­crew aus der Wald­schule und dem Regen­wald von Borneo.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

Dreh­ar­beiten bei tropi­schen Tempe­ra­turen mit hoher Luft­feuch­tig­keit und immer wieder Wolken­brü­chen: In Mawas muss das gesamte Equip­ment zu Fuß in den Regen­wald getragen werden, darunter die große Kamera, mit der Roland Gockel seine außer­ge­wöhn­li­chen Bilder einfängt. Auf dem schlüpf­rigen, unweg­samen Gelände eine echte Herausforderung.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

BOS-Ranger Isman unter­stützt das Film­team als Guide, damit sie in Mawas wild­le­bende Orang-Utans vor die Kamera bekommen. Auf 300.000 Quadrat­me­tern Fläche leben dort rund 2.500 wilde Orang-Utans in einem der größten zusam­men­hän­genden Torf­moor­re­gen­wälder Indo­ne­siens. Keine leichte Aufgabe also…

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

Doch Isman kennt das Gebiet und er ist ein guter Spuren­leser. Das Film­team bekommt sogar eine Orang-Utan-Mutter mit Baby vor die Linse.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

Im BOS-Rettungs­zen­trum gehen die Dreh­ar­beiten weiter, unter­stützt von unserem Team vor Ort.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

Welche Aufgaben hat eine Baby­sit­terin im BOS-Rettungs­zen­trum? Welche Rolle spielt sie für die Reha­bi­li­ta­tion der geret­teten Orang-Utan-Kinder? Davon erzählt Baby­sit­terin Ursulae dem Filmteam.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

Die Baby­sit­te­rinnen im BOS-Rettungs­zen­trum werden zu Ersatz­müt­tern für die jungen, verwaisten Orang-Utans. Eine wich­tige und erfül­lende Aufgabe, die sehr viel Einsatz erfordert.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

Die Filme­ma­cher begleiten Baby­sit­terin Ursulae und erleben den kunter­bunten Alltag in der Wald­schule mit – kleine Streiche inklusive.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

Markante Poser-Pose: Orang-Utan-Mädchen Rabia passt genau auf, was das Film­team mit „ihrer“ Mama Ursulae anstellt.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

Und auch die anderen Wald­schüler – hier auf dem Weg zur kürz­lich neu einge­weihten Wald­schule – sind sehr neugierig, was denn die Besu­cher vorhaben.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel

Wenn die Orang-Utan-Kinder erfolg­reich die Wald­schule durch­laufen haben, kommen sie auf die Wald­uni­ver­sität, das heißt: Sie ziehen um auf eine der BOS-Voraus­wil­de­rungs­in­seln. Dort müssen sie unter quasi-wilden Bedin­gungen beweisen, dass sie bereit sind für ein Leben in Freiheit.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

Diesen großen Moment zweier Orang-Utans darf auch das Film­team miter­leben. Kame­ra­mann Roland Gockel begleitet die ange­henden Wald­stu­denten auf der Lade­fläche des BOS-Pickups…

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel / Rosie Koch

…. und bei ihren ersten Schritten in (fast) freier Wild­bahn. Ein magi­scher Moment.

Dreharbeiten der Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch im BOS-Rettungszentrum
©Roland Gockel

Mit viel, viel Film­ma­te­rial im Koffer und Eindrü­cken im Kopf sind Roland Gockel und Rosie Koch zurück nach Deutsch­land gereist. Dort stehen nun der Schnitt und die Post­pro­duk­tion an. Wir freuen uns schon jetzt auf das Ergebnis!

Wenn der Termin für die Erst­aus­strah­lung des Doku­men­tar­films fest­steht, kündigen wir ihn hier an.

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