Unsere Arbeit für die Orang-Utans ist auf Arte zu sehen! Im Juli 2025 besuchten die preisgekrönten Filmemacher Rosie Koch und Roland Gockel das BOS-Rettungszentrum Nyaru Menteng. Hier entstand ihre Dokumentation Borneo, wo junge Orang-Utans leben lernen für die Arte-Reihe 360° Reportage.
Mit der Kamera begleiten sie Babysitterin Ursulae, die sich in der BOS-Waldschule liebevoll um die Orang-Utan-Waisen Nia und Selfie kümmert. Seit 23 Jahren arbeitet Ursulae als menschliche Ersatzmutter im BOS-Rettungszentrum Nyaru Menteng. Dabei hat sie auch viel gelernt für die Erziehung ihrer eigenen drei Töchter.
Die Arte-Dokumentation bietet nicht nur einen Blick in unser neugebautes Rettungszentrum Nyaru Menteng 2 und viele wunderbare Orang-Utan-Momente, sondern auch einen Einblick in unsere Arbeit mit den Waldmenschen und in den privaten Alltag unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch bei einer ganz besonderen Vorauswilderung waren die Naturfilmer dabei.
Für ihre Tier-Dokumentationen wurden die Filmemacher Roland Gockel (Kameramann) und Rosie Koch (Autorin, Regisseurin und promovierte Biologin) – oben im Bild mit BOS-Mitarbeiter Romi Prabawo – bereits mehrfach preisgekrönt. Ihr aktuelles Projekt: ein Film über die Rehabilitation geretteter Orang-Utans! Im Juli 2025 waren Gockel und Koch zu Gast in unserem Rettungszentrum Nyaru Menteng, um das Leben und die Ausbildung geretteter Orang-Utan-Kinder in der Waldschule zu erleben, sowie in unserem Aufforstungsgebiet in Mawas, um dort im angrenzenden Regenwald auch wildlebende Orang-Utans zu filmen.
Wir sind schon sehr gespannt auf ihren von Medienkontor produzierten Dokumentarfilm, der 2026 auf arte Premiere feiern soll. Den Ausstrahlungstermin teilen wir natürlich hier, sobald er feststeht. Die Wartezeit verkürzen wir uns mit den wunderbaren Behind the Scenes-Aufnahmen der Filmcrew aus der Waldschule und dem Regenwald von Borneo.
Dreharbeiten bei tropischen Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit und immer wieder Wolkenbrüchen: In Mawas muss das gesamte Equipment zu Fuß in den Regenwald getragen werden, darunter die große Kamera, mit der Roland Gockel seine außergewöhnlichen Bilder einfängt. Auf dem schlüpfrigen, unwegsamen Gelände eine echte Herausforderung.
BOS-Ranger Isman unterstützt das Filmteam als Guide, damit sie in Mawas wildlebende Orang-Utans vor die Kamera bekommen. Auf 300.000 Quadratmetern Fläche leben dort rund 2.500 wilde Orang-Utans in einem der größten zusammenhängenden Torfmoorregenwälder Indonesiens. Keine leichte Aufgabe also…
Welche Aufgaben hat eine Babysitterin im BOS-Rettungszentrum? Welche Rolle spielt sie für die Rehabilitation der geretteten Orang-Utan-Kinder? Davon erzählt Babysitterin Ursulae dem Filmteam.
Die Babysitterinnen im BOS-Rettungszentrum werden zu Ersatzmüttern für die jungen, verwaisten Orang-Utans. Eine wichtige und erfüllende Aufgabe, die sehr viel Einsatz erfordert.
Wenn die Orang-Utan-Kinder erfolgreich die Waldschule durchlaufen haben, kommen sie auf die Walduniversität, das heißt: Sie ziehen um auf eine der BOS-Vorauswilderungsinseln. Dort müssen sie unter quasi-wilden Bedingungen beweisen, dass sie bereit sind für ein Leben in Freiheit.
Diesen großen Moment zweier Orang-Utans darf auch das Filmteam miterleben. Kameramann Roland Gockel begleitet die angehenden Waldstudenten auf der Ladefläche des BOS-Pickups…
Mit viel, viel Filmmaterial im Koffer und Eindrücken im Kopf sind Roland Gockel und Rosie Koch zurück nach Deutschland gereist. Dort stehen nun der Schnitt und die Postproduktion an. Wir freuen uns schon jetzt auf das Ergebnis!
Wenn der Termin für die Erstausstrahlung des Dokumentarfilms feststeht, kündigen wir ihn hier an.
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