Grüne Verspre­chen — Wie Verbrau­cher getäuscht werden

Grüne Verspre­chen — Wie Verbrau­cher getäuscht werden

Ein grünes Image wird immer wich­tiger für Produkte und Unter­nehmen. Ökologie und Nach­hal­tig­keit — Trends der Gegen­wart. Welt­weit verkaufen Firmen ihre Produkte als ökolo­gisch und fair. Das Ziel: mit dem Umwelt­be­wusst­sein der Verbrau­cher den Umsatz stei­gern. Die Marke­ting­stra­tegie dahinter heißt Green­wa­shing, und sie geht auf. Aber was steckt hinter dem grünen Versprechen?

Ein echter Bewusst­seins­wandel hin zur Nach­hal­tig­keit oder Täuschung? Palmöl zum Beispiel steckt in jedem zweiten Super­markt­pro­dukt und auch im deut­schen Biodiesel. Trotz Nach­hal­tig­keits­siegel kommt es immer wieder zu ille­galen Rodungen des Regen­waldes. So entstehen weitere Palmöl-Plan­tagen. Bio-Mine­ral­wasser — Deutsch­land ist das einzige Land welt­weit, das zerti­fi­zierte Bio-Mine­ral­wässer auf dem Markt hat. Dabei ist Mine­ral­wasser per se ein natur­be­las­senes Produkt, das nicht aufbe­reitet werden darf. Green Crui­sing und Green­wa­shing — die Marke­ting­stra­tegie eines deut­schen Kreuz­fahrt­un­ter­neh­mens. Die Doku­men­ta­tion stellt auch die Defi­ni­tion und Historie des Green­wa­shings vor. Umdenken für die Umwelt? Eine echte Heraus­for­de­rung für Verbrau­cher, Indus­trie und Politik.

Freie Bahn für wilde Tiere

Freie Bahn für wilde Tiere

Seit über einem Jahr wandelt BOS gemeinsam mit dem Rhino and Forest Fund (RFF) sowie dem Leib­nitz-Institut für Zoo- und Wild­tier­for­schung (IZW) in Sabah alte Ölpal­men­plan­tagen in Regen­wald um. Dieser neue Regen­wald bildet einen Wild­tier­kor­ridor, der zwei Natur­schutz­ge­biete verbindet. 8.000 Setz­linge auf den ersten 50 Hektar konnten bereits ange­pflanzt werden.

Habi­tats­ver­net­zung als Schlüssel der Biodiversität

Die Tropen­wälder Borneos gehören zu den ältesten der Erde. Hier leben seltene Tier­arten, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Doch ihr Lebens­raum und damit ihre Zukunft ist bedroht: Jähr­lich werden auf Borneo weit über eine Million Hektar Regen­wald vernichtet, größ­ten­teils um Ölpalmen anzu­bauen. Die so entstan­denen Mono­kul­turen redu­zieren die biolo­gi­sche Viel­falt in bedroh­li­chem Ausmaß. Sie gefährden hier lebende Tiere wie Orang-Utans, Zwerg­ele­fanten oder Bantengs, weil sie – neben der Redu­zie­rung des Nahrungs­an­ge­botes – ehemals zusam­men­hän­gende Lebens­räume zerschneiden. Für viele Tiere endet es mit dem Tod, wenn sie auf Nahrungs­suche die Plan­tagen durch­queren und den Menschen zu nah kommen. Doch das Problem ist vor allem lang­fristig: Die Habi­tat­z­er­schnei­dung führt dazu, dass die Tiere nur noch in ihrer ursprüng­li­chen Gruppe bleiben, und der Genpool konti­nu­ier­lich schrumpft. Das ist einer der Haupt­gründe für das Arten­sterben. Denn: Je höher die biolo­gi­sche Viel­falt, umso robuster ist die Art und kann sich besser an die Auswir­kungen des Klima­wan­dels oder an Krank­heiten anpassen. Daher ist neben dem Schutz der verblei­benden Natur­land­schaften und ihrer Wild­tier­be­stände vor allem die Habi­tat­ver­net­zung eine Schlüs­sel­maß­nahme für den Erhalt der Biodiversität.

Ein Wild­tier­kor­ridor für die Artenvielfalt

Der Wildtierkorridor verbindet zwei Naturschutzgebiete
Der Wild­tier­kor­ridor verbindet zwei Naturschutzgebiete

Seit genau einem Jahr machen wir in Sabah genau das: Alte Ölpal­men­plan­tagen werden aufge­kauft und in Regen­wald umge­wan­delt. Mit dem Projekt, das von BOS mitfi­nan­ziert und vom IZW wissen­schaft­lich begleitet wird, entsteht unter der Leitung des RFF ein rund 800 Meter breiter Wild­tier­kor­ridor zwischen zwei Schutz­ge­bieten. „Ziel ist es, diese und weitere Schlüs­sel­ge­biete in natur­nahen Regen­wald zurück­zu­ver­wan­deln, damit sie als Wild­tier­kor­ri­dore wert­volle natür­liche Lebens­räume schnellst­mög­lich verknüpfen, bevor es für bedrohte Arten wie den Orang-Utan, den Banteng, den Zwerg­ele­fanten und viele andere zu spät sein wird”, erklärt Robert Risch, Projekt­leiter und Vorstand vom RFF. Dafür hat der RFF, unter­stützt von uns und weiteren Part­nern, bereits 65 Hektar Wald- und Plan­ta­gen­fläche erworben, um sie in die angren­zenden Schutz­ge­biete zu inte­grieren. So entsteht eine Fläche von rund 200.000 Hektar zusam­men­hän­gendem und geschütztem Regenwald.

Schon 8.000 Bäume gepflanzt

Schon 8000 Baumsetzlinge sind gepflanzt
Schon 8000 Baum­setz­linge sind gepflanzt

Die stolze Bilanz nach einem Jahr: Auf den ersten 50 Hektar sind bereits 8.000 Setz­linge gepflanzt. Sie stammen ausschließ­lich aus angren­zenden Wald­ge­bieten und regio­nalen Natur­wäl­dern – auch hier wird auf Arten­viel­falt gesetzt: Bislang 32 verschie­dene Baum­arten aus 14 Fami­lien wurden im zukünf­tigen Wild­tier­kor­ridor gepflanzt. Rund die Hälfte der Setz­linge gehören zur Familie der Flügel­frucht­ge­wächse (lat. Dipte­ro­car­pa­ceen), die im Tief­land­re­gen­wald Borneos bis zu 80 Prozent des natür­li­chen Kronen­dachs stellen. Sie sind das Rück­grat des ursprüng­li­chen Ökosys­tems. Andere Baum­arten produ­zieren Früchte für Wild­tiere oder verbes­sern die Boden­qua­lität durch die Anrei­che­rung mit Stick­stoff. Wieder andere treiben die Entwick­lung eines geschlos­senen Kronen­dachs voran. Auch eigen­ständig wieder­keh­rende Bäume werden in die Pflege mit einbe­zogen und tragen zur natür­li­chen Rege­ne­ra­tion des Waldes bei. Zusätz­lich ange­legte Klein­ge­wässer und Gras­land­schaften sollen zukünftig weitere Anlauf­stellen für wilde Tiere wie Bantengs, Höcker­störche, Zwerg­ele­fanten, Orang-Utans und vielen anderen Arten bieten. Ziel ist es, mit dem natur­nahen Regen­wald eine Wild­tie­r­oase zu schaffen, die der enormen Viel­falt der ursprüng­li­chen Wälder Borneos so nahe wie möglich kommt.

Ein Projekt mit Zukunft

Von dem Projekt profi­tiert auch die lokale Bevöl­ke­rung. Von Anfang an unter­stützen Bewoh­ne­rinnen und Bewohner einer benach­barten Dorf­ge­mein­schaft beim Pflanzen der Setz­linge und kümmern sich um ihre Pflege. Lang­fristig wird durch den neuen Wald­kor­ridor auch eine bessere Wasser­qua­lität der angren­zenden Flüsse erwartet – Fisch- und Garne­len­zucht sind die Haupt­ein­nah­me­quellen der ansäs­sigen Fischerdörfer.

Freie Bahn für Orang-Utans
Freie Bahn für Orang-Utans

Das Projekt soll weiter wachsen: Der RFF plant, zusammen mit seinen Part­nern weitere Plan­ta­gen­flä­chen auf Borneo zu erwerben, und sie eben­falls in natur­nahen Regen­wald umzu­wan­deln. „Hier in Sabah können wir ganz konkret einen Beitrag für den Erhalt von Orang-Utans, Zwerg-Elefanten, Nasen­affen, Malaien-Bären und anderen bedrohten Wild­tieren leisten. Was wir bisher schon erreicht haben, ist ein toller Erfolg. Die Rena­tu­rie­rung von Agrar­flä­chen ist ein unver­zicht­bares Element in einer Gesamt­stra­tegie zum Schutz der Biodi­ver­sität. Und gerade in Zeiten von Corona ein Schritt in die rich­tige Rich­tung“, sagt Daniel Merdes, Geschäfts­führer von BOS Deutschland.

Werden auch Sie zum Regen­wald-Retter. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, weitere Flächen zu sichern und diese in Regen­wald umzu­wan­deln. Für die Orang-Utans, die Arten­viel­falt und das Klima. Jeder Beitrag hilft.

 

Faszi­na­tion Erde — mit Dirk Steffens

Faszi­na­tion Erde — mit Dirk Steffens

Die Welt erlebt derzeit das größte Arten­sterben seit dem Verschwinden der Dino­sau­rier. Jeden Tag gehen 150 Arten verloren. Was sind die Gründe, und kann man die Lawine des Ausster­bens stoppen? Die Vernich­tung von Wäldern und die Ausbrei­tung der Land­wirt­schaft sind die Haupt­gründe. Dirk Stef­fens zeigt, wie Natur­schützer welt­weit im Kampf für den Arten­schutz immer ausge­fal­le­nere Methoden entwickeln.

Denn noch gibt es Möglich­keiten, dage­gen­zu­halten. Welt­weit gibt es schät­zungs­weise rund acht Millionen Tier- und Pflan­zen­arten, eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht. Unzäh­lige sind bis heute noch gar nicht entdeckt. Bei dieser Viel­falt stellt sich zwangs­läufig die Frage: Wo soll Arten­schutz ansetzen? Und welche Tier­arten wollen wir retten? Welche müssen wir sogar im urei­genen Inter­esse retten? 

Es gibt heute rund acht Milli­arden Menschen auf der Erde, und die hinter­lassen ihre Spuren auf dem gesamten Planeten. Drei­viertel der Land­fläche welt­weit sind durch den mensch­li­chen Einfluss bereits stark verän­dert. Auf Borneo in Südost­asien dehnen sich die Flächen für Palmöl-Plan­tagen immer weiter aus, der Lebens­raum der Orang-Utans schwindet. Das Über­leben der größten Baum­be­wohner im ganzen Tier­reich ist nicht nur durch Abhol­zung massiv bedroht, sondern auch durch ille­galen Tierhandel. 

Dirk Stef­fens zeigt, was der Mensch verliert, wenn Arten verschwinden, und was wir tun müssen, damit das fein abge­stimmte Netz­werk der Natur keine Löcher bekommt, die nicht mehr zu repa­rieren sind. Er geht der Frage nach, welche Arten Schlüs­sel­po­si­tionen in diesem Netz­werk haben — und was der Mensch über­haupt vom Wert einzelner Arten wissen kann.

Ökolo­gi­scher Reis­anbau im Mawas-Gebiet

Ökolo­gi­scher Reis­anbau im Mawas-Gebiet

Der Herbst ist Ernte­zeit. Menschen auf der ganzen Welt ernten, was die Natur ihnen bietet. In unseren Brei­ten­graden sind das Kartof­feln, Kohl und Kürbisse, in Indo­ne­sien ist es vor allem Reis. Mit einem Pro-Kopf ‑Verbrauch von rund 115 Kilo­gramm im Jahr ist es das wich­tigste Grund­nah­rungs­mittel für die Menschen hier. Die Nach­frage ist so groß, dass Indo­ne­sien – obwohl es der dritt­größte Reis­pro­du­zent der Welt ist – jähr­lich etwa eine Million Tonnen impor­tieren muss, um den Bedarf der Bevöl­ke­rung zu decken. 

Vor allem in länd­li­chen und armen Gebieten, wie auch im Mawas-Gebiet in Zentral­ka­li­mantan, spielt Reis eine sehr wich­tige Rolle, wenn es darum geht, die Menschen zu ernähren. 

Diesen Bedarf zu decken und derart große Mengen eines einzigen Nahrungs­mit­tels zu produ­zieren, hat eine umwelt­kri­ti­sche Kehr­seite: Die Land­wirte benutzen vor allem konven­tio­nelle Tech­no­logie und setzen große Mengen an chemi­schen Dünge­mit­teln, Pesti­ziden sowie anderer aus fossilen Brenn­stoffen gewon­nene land­wirt­schaft­liche Produk­ti­ons­mittel ein. Das ist ein riesiges Problem für die Umwelt: Die Bewirt­schaf­tung als Mono­kultur verrin­gert die biolo­gi­sche Viel­falt, Wasser und Boden werden stark verun­rei­nigt, und die auf Wasser basie­renden Ökosys­teme über­mäßig mit Nähr­stoffen ange­rei­chert. Der Boden stirbt. Es braucht also drin­gend Alter­na­tiven, um den Bedarf an Grund­nah­rungs­mit­teln nach­haltig zu decken.

Die Reissetzlinge werden platziert
Die Reis­setz­linge werden gepflanzt

Ein gang­barer Weg?

Aktu­elle Studien in Java haben ergeben, dass ökolo­gi­scher Reis­anbau sowohl den Einsatz an gefähr­li­chen Chemi­ka­lien erheb­lich redu­ziert als auch den Wasser­ver­brauch im Vergleich zu konven­tio­neller Tech­no­logie um 30 bis 50 Prozent senkt. Eine nach­hal­tige Alter­na­tive auch in Kalimantan?

Die Gemeinde Mang­katip in unserem Projekt­ge­biet Mawas hat sich vor zwei Jahren entschieden, diesen Weg zu gehen: Mit Unter­stüt­zung des Bundes­mi­nis­te­riums für wirt­schaft­liche Zusam­men­ar­beit und Entwick­lung (BMZ) und der Bera­tung und Projekt­för­de­rung für private Träger in der Entwick­lungs­zu­sam­men­ar­beit (BENGO) wurde das Projekt “3430” ins Leben gerufen. Es beinhaltet verschie­dene Akti­vi­täten; eine davon ist das Anlegen einer land­wirt­schaft­li­chen Parzelle, um den mögli­chen Erfolg biolo­gi­scher Land­wirt­schaft zu demonstrieren.

Anlegen einer landwirtschaftlichen Parzelle
Anlegen einer land­wirt­schaft­li­chen Parzelle

Ein Projekt, das Schule macht

Gemeinsam mit dem land­wirt­schaft­li­chen Bera­tungs­zen­trum (BPP) des Unter­di­strikts Dusun Hilier und dem Team von BOSF in Mawas wurde so eine ein Hektar große Parzelle für biolo­gisch ange­bauten Reis im Gebiet der Gemeinde Mang­katip ange­legt. Teil des Projektes ist auch, die Menschen vor Ort in der Tech­no­logie des ökolo­gi­schen Reis­baus auszu­bilden. Dazu gehört vor allem gute Vorbe­rei­tung: Das Land muss bear­beitet, der orga­ni­sche Dünger aufbe­reitet, die Reis­setz­linge sorgsam ausge­wählt, plat­ziert und gepflegt werden. Alle diese Schritte sind in den letzten sechs Monaten erfolgt. Auch eine Reis­drech­ma­schine für die Gemeinde wurde aus Projekt­mit­teln ange­schafft, so dass der Reis nach der Ernte direkt weiter verar­beitet werde kann. 

Vorbereitung von natürlichen Düngemitteln
Vorbe­rei­tung von natür­li­chen Düngemitteln

Ernten­fest in Mankatip

Jetzt ist es soweit: Nach zwei Jahren Vorbe­rei­tungs­zeit wird der erste Reis von der Parzelle geernet. Zwischen 2,8 bis 3,5 Tonnen pro Hektar werden erwartet – ein echter Erfolg! 

 Zwischen 2,8 bis 3,5 Tonnen Reis pro Hektar werden erwartet
Zwischen 2,8 bis 3,5 Tonnen Reis pro Hektar werden erwartet

Damit das Projekt Schule machen kann, wird in der nächsten Zeit geprüft, welches Poten­zial es für die Kommer­zia­li­sie­rung von biolo­gi­schem Reis auf den regio­nalen Märkten gibt. Dazu sind unter anderem Besuche auf lokalen Messen vorgesehen. 

Dieser gemein­same Erfolg des Projektes ist möglich durch die Förde­rung des Bundes­mi­nis­te­riums für wirt­schaft­liche Zusam­men­ar­beit und Entwick­lung (BMZ) sowie der  Bera­tung und Projekt­för­de­rung für private Träger in der Entwick­lungs­zu­sam­men­ar­beit (Bengo) – dafür bedanken wir uns sehr herz­lich. Wir wissen, dass der Schutz von Orang-Utans und ihren Lebens­räumen nicht ohne die Unter­stüt­zung der lokalen Gemeinden statt­finden kann. Eine sichere Ernäh­rungs­grund­lage und Arbeits­plätze sind die Voraus­set­zung dafür. 

Bruno Manser — Laki Penan

Bruno Manser — Laki Penan

Das Urvolk der Penan auf Borneo akzep­tierte den Schweizer Umwelt­ak­ti­visten Bruno Manser als einen von ihnen. Sie nannten ihn Laki Penan, den Penan-Mann.

Als die ersten Bull­dozer auftauchten und auf dem Gebiet der Penan mit dem plan­mäs­sigen Abholzen des Regen­waldes begannen, machte Manser durch spek­ta­ku­läre Aktionen auf das ökolo­gi­sche und mensch­liche Desaster aufmerksam. Dabei schuf er sich mäch­tige Feinde. Im Früh­jahr 2000, auf einer geheimen Reise zu den Penan, verschwand er spurlos. Für den Film «Bruno Manser — Laki Penan» begibt sich Regis­seur Chris­toph Kühn auf die Spuren von Bruno Manser in den Dschungel von Sarawak. Es kommen jene Penan zu Wort, die zu Mansers zweiter Familie wurden. Sie erzählen von den gemein­samen Aben­teuern und Ängsten, von Mansers Kämpfen mit Riesen­schlangen, von seinen Begeg­nungen mit Geis­tern und von seiner Bega­bung, die Penan im Wider­stand gegen die Holz­fäller und Polizei zu vereinen. Dabei entsteht ein über­ra­schendes, ganz­heit­li­ches Bild von Bruno Manser. Er war ein leiden­schaft­li­cher Natur­for­scher, ein Mystiker und Roman­tiker, aber zugleich auch ein zorniger Umwelt­schützer und Menschenrechtler.