TV-Tipp: Traum­ziele Südost­asiens – Von Sumatra nach Malaysia

TV-Tipp: Traum­ziele Südost­asiens – Von Sumatra nach Malaysia

Di 24. September, 17:15 Uhr, ZDFinfokanal

Von Sumatra im Westen des indo­ne­si­schen Archi­pels geht die Reise nach Singapur und Malaysia — mit Einbli­cken in letzte natur­be­las­sene Regen­wälder und den Groß­stadt­dschungel moderner Metro­polen. In Singapur und der malay­si­schen Haupt­stadt Kuala Lumpur leben Menschen verschie­denster Reli­gionen und Kulturen fried­lich neben­ein­ander.
Auch ein Teil der Insel Borneo gehört zu Malaysia. Dort liegt der 4095 Meter hohe Kina­balu im Zentrum einer Berg­welt. Suma­tras Lage direkt am Pazi­fi­schen Feuer­ring macht sich durch zahl­reiche aktive und ruhende Vulkane bemerkbar, aber auch durch gefähr­liche Erdbeben und Tsunamis. Vom eins­tigen dichten Regen­wald der Insel Sumatra sind nur noch Reste übrig — darunter Schutz­ge­biete für die letzten Sumatra-Tiger und ‑Elefanten sowie für zwei stark bedrohte Arten der Orang-Utans. Südost­asien ist voller Natur­schätze und kultu­reller Viel­falt. Der Vier­teiler führt zu Vulkanen und Tempeln, in moderne Metro­polen und zu Koral­len­riffen, quer durch eine faszi­nie­rende Region.

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TV-Tipp: Gober — eine Orang-Utan-Geschichte

Mo 16. September, 10:05 Uhr, HR

Das Schicksal trifft das Orang-Utan-Weib­chen sehr hart — und das gleich mehr­fach: Vor allem durch die Ausdeh­nung der Ölpalm­plan­tagen wird das ohnehin schon kümmer­liche Wald­ge­biet auf der indo­ne­si­schen Insel Sumatra für diese Tiere so gut wie unbe­wohnbar. Natur­schützer, die hier nach Auswegen für die Tier­welt suchen, stellen bei dem Orang-Utan-Weib­chen, das sie bald „Gober“ nennen, dann auch noch eine schlei­chende Erblin­dung fest.
Es ist die Tochter, die der kranken Mutter zunächst das Über­leben sichert und sie mit Nahrung versorgt. Schließ­lich aber wird Gober evaku­iert und findet Aufnahme in einer Rettungs­sta­tion. In einer bahn­bre­chenden Opera­tion wird ihr dort das Augen­licht zurück­ge­geben — und auch neues Mutter­glück kann Gober erleben. Sogar der Plan für eine Auswil­de­rung wächst heran.

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TV-Tipp: Tieri­sche Außen­seiter – Die Nasen­affen Borneos

Sa 14. September, 11:00 Uhr, Nat Geo WILD

Die Suche nach „Tieri­schen Außen­sei­tern“ beginnt für Lucy Cooke auf Borneo. Ihre Mission: Sie will den wohl schrägsten Primaten unseres Planeten aufspüren — den Nasen­affen. Doch um ein Exem­plar ausfindig zu machen, muss sich die Aben­teu­rerin erst einmal durch den undurch­dring­li­chen Dschungel der welt­weit dritt­größten Insel schlagen. Auf ihrem Weg durch das Dickicht begegnet Lucy aber noch zahl­rei­chen anderen frea­kigen Krea­turen, die sich perfekt an das Leben in dieser feucht-heißen Region ange­passt haben: tanzende Mist­käfer, flie­gende Frösche, Kobold­makis, deren Augen größer als ihr Gehirn sind.

Weiterer Sende­termin: Mo 28. Oktober, 16:25 Uhr, Nat Geo WILD

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TV-Tipp: planet e. – Genuss mit Beigeschmack: Kokosnuss

Di 10. September, 07:00 Uhr, ZDFinfokanal

Die Kokos­nuss gilt als Super­food. Sie lässt sich viel­fältig verwenden. Doch die gigan­ti­sche Nach­frage beein­flusst Umwelt und Lebens­be­din­gungen der Menschen in den Anbau­ge­bieten massiv. Ob als Milch, Mus oder Öl, als Bestand­teil von Scho­ko­rie­geln oder in Sham­poos — die exoti­sche Frucht hat sich einen festen Platz in vielen Lebens­be­rei­chen erobert.
Und sie gilt als unbe­denk­liche Alter­na­tive zu Palmöl, was ihren Hype weiter antreibt. 

Der größte Kokospro­du­zent der Welt ist Indo­ne­sien. Im Jahr 2022 wurden allein dort über 17 Millionen Tonnen Kokos­nüsse geerntet und zu viel­fäl­tigen Produkten weiter­ver­ar­beitet. Etwa 90 Prozent der Kokos­nüsse stammen von Klein­far­mern, die oft unter gefähr­li­chen Bedin­gungen in luftigen Höhen arbeiten und dabei nied­rige Löhne erhalten. Die Gewinne bleiben häufig bei Zwischen­händ­lern hängen, was vor Ort den Fort­schritt und Inves­ti­tionen in inno­va­tive Anbau­tech­niken einschränkt. Diese Inves­ti­tionen sind jedoch entschei­dend, um der stei­genden Nach­frage gerecht zu werden, aber auch, um bedrohte Tier­arten zu schützen. Denn der Boom der Kokos­nuss bedroht zahl­reiche Spezies. Mehr als 60 Arten sind durch den ausufernden Anbau gefährdet, so die Ergeb­nisse einer wissen­schaft­li­chen Studie aus dem Jahr 2020, an dem auch das Leibniz-Institut betei­ligt war. Erstaun­li­cher­weise bedroht Kokosöl pro Liter fünfmal mehr Arten als Palmöl. Trotzdem wird Kokosöl als unbe­denk­liche Alter­na­tive gehypt und ersetzt zuneh­mend Palmöl in verschie­denen Produkten. „planet e.: Genuss mit Beigeschmack — Kokos­nuss“ beleuchtet die wahren Kosten des Super­food Kokos­nuss und die Suche nach einer nach­hal­tigen Lösung.

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TV-Tipp: Planet ohne Affen

Mo 2. September, 21:45 Uhr, ARD-alpha

Der Mensch macht Jagd auf Affen­babys. Kleine Schim­pansen und Orang-Utans sind beliebt, Promi­nente und Influencer posieren mit ihnen auf Insta­gram. Und auch die Zoos welt­weit sind hungrig und brau­chen immer neuen Nach­schub. Doch woher kommen die Tiere?
Reporter Michel Abdol­lahi macht sich auf die Suche nach welt­weiten Netz­werken des krimi­nellen Affen­han­dels. Im kongo­le­si­schen Regen­wald sucht er die letzten Bonobos und erhält am Rande eines Marktes ein ille­gales Angebot. Händler wollen ihm ein Jung­tier verkaufen. Solche Geschäfte sind hier schon fast alltäg­lich.
Auch in Thai­land wird Michel Abdol­lahi Zeuge eines ille­galen Tier­raubes. In einem Zoo, der auf dem Dach eines Kauf­hauses unter­ge­bracht ist, entdeckt er einen streng geschützten Bonobo. Es ist eine kleine Sensa­tion. Sogar die berühmte briti­sche Prima­ten­for­scherin Jane Goodall, die sich für den Schutz und Erhalt von Affen einsetzt, reist an und zeigt sich erschüt­tert. Bonobos sind vom Aussterben bedroht. „Es bricht mir das Herz, diese unschul­digen Affen in Käfigen zu sehen. Sie haben nichts verbro­chen“, sagt Goodall. Warum ist dies alles möglich?
Das inter­na­tio­nale Vertrags­werk CITES soll bedrohte Tier­arten schützen. Doch das Abkommen ist offenbar viel­fach wirkungslos. Das zeigt sich auch im Fall des geklauten Bonobos. Trotz der Meldung an die CITES-Leitung lebt das Tier weiterhin in Gefan­gen­schaft. Er ist eines von Tausenden Opfern des ille­galen Handels mit der nächsten verwandten Art des Menschen in der Natur.

Weiterer Sende­termin: Di 3. September, 16:00 Uhr, ARD-alpha