Eine eigene kleine Welt für Hercules und seine Freunde
Einige unserer Schützlinge können nicht ausgewildert werden und auch nicht auf einer Pflegeinsel leben. Da unser gesamtes Rettungszentrum Nyaru Menteng 2 umzieht, bauen wir auch für sie neue Gehege. Denn sie sind mehr als alle anderen auf einen Ort der Geborgenheit und Sicherheit angewiesen, an dem wir rund um die Uhr für sie da sein können.
Was genau soll gebaut werden?
In unserem neuesten Bauprojekt handelt es sich um acht Unterbringungsblöcke, die aus jeweils vier großen Gehegen bestehen. Es entstehen also 32 Unterkünfte, in denen jeweils ein Orang-Utan unterkommt. Ein Gehege misst dabei ein Volumen von 96 Kubikmetern. Das entspricht einem mehr als vier Mal so großen Zuhause als im alten Rettungszentrum, wo die Gehege nur knapp 22 Kubikmeter maßen. Darüber hinaus übertreffen die neuen Unterkünfte die hohen Richtlinien der Global Federation of Animal Sanctuaries (Weltverband für Tierheime und Schutzzentren). Von den acht Blöcken werden zwei aus Altmaterialien (Gehege aus dem alten Rettungszentrum) gebaut, so dass Kosten gespart werden. Die Rahmenkonstruktionen für die neuen Blöcke werden eigens in einer Stahlfabrik produziert und galvanisiert, um zukünftige witterungsbedingte Schäden zu minimieren. Des Weiteren werden die Gehege überdacht und mit einem Abwassersystem versehen.
Was kann Ihre Spende ermöglichen?
Klettergerüste
Die neuen Unterkünfte werden über die gesamte Höhe mit Hangelseilen und anderen Kletterhilfen ausgestattet. So werden unsere Schützlinge ermutigt, weiter an ihrer Grobmotorik zu arbeiten. Außerdem bringen die Seile Abwechslung und trainieren Bewegungen, die Dynamik und die Kognition der Schützlinge. Schließlich wenden Orang-Utans in der Wildnis eine Vielzahl von Bewegungsabläufe an.
Bausätze für Schlafnester
Die Bausätze für Schlafnester fördern die Feinmotorik. Sie bestehen aus einem großen Metallring als Basis, der mit kleineren Ringen und Öhsen versehen ist. Diese halten Äste und Blätter, die die Orang-Utans anbringen. Beim Platzieren des Materials üben die Orang-Utans Biege- und Bruchtechniken und das Verflechten der Seile und Äste. So können sie auch im Gehege den Bau eines Nestes üben.
Riesige Gehege
Unsere neu geplanten Gehege für unsere nicht-auswilderbaren Schützlinge sind mit 96 Kubikmetern mehr als vier Mal so groß, wie die alten — also echte Luxuslofts. Sie sind witterungsresistenter und mit einem Abwassersystem versehen. Hier können unsere Orang-Utans, die es am schlimmsten getroffen hat, in Frieden und Geborgenheit einen schönen Lebensabend verbringen.
Schenken Sie Hercules und unseren anderen lebenslangen Pflegefällen zu Weihnachten ein neues Zuhause. Mit Ihrer Spende helfen Sie denen, die es am schwersten getroffen hat.
Ihre Spende zählt!
BOS DEUTSCHLAND e.V. — Spendenkonto
SozialBank
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BIC-Code: BFSWDE33XXX
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Sebastian Wolf hilft Ihnen gerne weiter.
Tel.: +49 30 890 60 76 — 0
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Spenden sind Vertrauenssache
Eine transparente Mittelverwendung ist für uns selbstverständlich. Wir haben uns im September 2013 der Initative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen und unterzeichneten deren Selbstverpflichtungserklärung.
häufige Fragen und Antworten
Warum für BOS e.V. spenden?
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Wenn Sie den Orang-Utan retten möchten, dann bitte helfen Sie mit einer Spende. Wir setzten uns nachhaltig und langfristig dafür ein, dass Orang-Utans eines Tages wieder sicher und frei durch den intakten Regenwald Borneos streifen können.
Warum leben einige ausgewachsene Orang-Utans in Käfigen?
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Aufgrund von zu starken körperlichen Einschränkungen und/oder psychischen Traumata, sind einige Orang-Utans nicht in der Lage ausgewildert zu werden. Manche sind sogar so beeinträchtigt, dass sie nicht einmal semi-wild, also auf einer Pflegeinsel leben können. Hercules z.B. ist durch die lange Gefangenschaft in seiner Kindheit, bei der er in einen winzigen Käfig gesperrt worden war, zu eingeschränkt. Seine Hände und Füße sind dabei unwiderruflich verkümmert.
Wir haben Hercules dennoch nicht aufgegeben. Mit Physiotherapie und Lehrmaterialien versuchten wir alles, um seine motorischen Fähigkeiten zu stärken. Schließlich brachten wir ihn auf eine Pflegeinsel. Wir haben uns so sehr für ihn gewünscht, dass er täglich das Gras unter seinen Füßen und die Sonne auf seinem Gesicht spüren könnte. Wir haben gehofft und gebangt – und sind doch gescheitert. Hercules schaffte es nicht. All das jahrelange Training reichte nicht, um Hercules wenigstens ein Leben auf einer Schutzinsel zu ermöglichen. Im Gegenteil: Durch seinen geringen Bewegungsradius bestand sogar große Gefahr. Denn in der Regenzeit steigen regelmäßig die Wasserpegel, sodass Hercules hätte ertrinken können.
Und so sind Hercules und andere Schützlinge, die eben niemals unter freiem Himmel leben können auf die neuen Gehege angewiesen: Auf einen Ort der Geborgenheit und Sicherheit, an dem wir rund um die Uhr für sie da sein können.
Wo hilft meine Spende am meisten?
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Vielen Dank, dass Sie für den Orang-Utan spenden möchten! Ihre Spende wirkt an allen Stellen – egal ob Sie sich z.B. dafür entscheiden, einen Baum zu pflanzen, oder die Orang-Utans in unseren Schutzzentren zu unterstützen. Jede Hilfe ist wichtig. Am schnellsten und besten wirkt Ihre Hilfe, wenn Sie nicht zweckgebunden spenden. So wird Ihre Spende ohne großen Bürokratieaufwand zügig und genau dort eingesetzt, wo sie zu diesem Zeitpunkt gerade am dringlichsten benötigt wird. Gleichzeitig fallen weniger Verwaltungsgebühren an.
Was ist das Besondere an BOS?
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Wir von BOS verfolgen einen ganzeinheitlichen Ansatz, um das Überleben der Orang-Utans nachhaltig zu sichern. Wir retten den Lebensraum der Orang-Utans, indem wir Schutzgebiete errichten und zerstörten Regenwald wieder aufforsten. So stehen wir auch für den Erhalt der Artenvielfalt und betreiben aktiven Klimaschutz. Dabei agieren wir Hand in Hand mit den Menschen vor Ort zusammen, egal ob es Mitarbeiter, Behörden, Gemeinden oder Regierungen sind – nur gemeinsam können wir den Orang-Utans und ihren Lebensraum eine Zukunft ermöglichen. Reichen Sie uns Ihre Hand?
Ist BOS (Borneo Orangutan Survival Deutschland) seriös bzw. kommt meine Hilfe für die Orang-Utans auch an?
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Spenden sind Vertrauenssache. BOS Deutschland ist seriös und als gemeinnütziger und besonders förderungswürdiger Verein anerkannt. Darüber hinaus haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. Doch Transparenz bedeutet für uns mehr, als die Teilnahme an entsprechenden Allianzen. Deswegen veröffentlichen wir jährlich sowohl einen Jahres- und Tätigkeitsbericht als auch einen Finanzbericht, indem wir genau aufschlüsseln, welche Einnahmen wir woher erhalten haben, wohin diese geflossen sind und was wir mit Ihrer Unterstützung bewirken konnten.
Darüber hinaus freuen wir uns immer über Ihre Fragen und Anregungen. Melden Sie sich einfach telefonisch oder per Mail bei uns. Es ist uns wichtig, Ihr wertvolles Vertrauen und Ihre wichtige Unterstützung auch persönlich zu wertschätzen.
Sind meine Spenden steuerlich absetzbar?
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Ja, Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar. Bei bis zu 300 Euro können Sie diese sogar ohne Spendenbescheinigung geltend machen.
Erhalte ich eine Spendenbescheinigung?
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Selbstverständlich. Wir versenden immer automatisch und unaufgefordert zu Beginn eines neuen Jahres Quittungen für das gesamte zurückliegende Jahr. Sollten Sie eine sofortige Spendenbescheinigung benötigen, so brauchen Sie das nur im Spendenformular anzugeben oder sich bei uns zu melden. Wir helfen Ihnen gern weiter.
Spenden sind Vertrauenssache
Eine transparente Mittelverwendung ist für uns selbstverständllich. Wir haben uns im September 2013 der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen und unterzeichneten deren Selbstverpflichtungserklärung.



