Stoppen wir den

Raubbau am Regenwald!

Sila­bukan im malay­si­schen Sabah auf Borneo ist einer der letzten Rück­zugs­orte für Orang-Utans und viele andere vom Aussterben bedrohten Wild­tiere. Für sie ist das Natur­schutz­ge­biet zu einem echten Refu­gium geworden, denn sie haben kaum noch Lebens­räume, die ihnen bleiben.

Sila­bukan ist in Gefahr!

Doch nach der Ernen­nung zum Natur­schutz­ge­biet in den 1990er Jahren wurden auf einigen Flächen illegal Ölpalmen ange­baut. Mit den rechts­wid­rigen Palm­öl­fel­dern wird die Tür für weitere verbre­che­ri­sche Akti­vi­täten geöffnet. Wilderer fallen ein und beginnen Tiere zu schießen. Die Behörden sind über­lastet. Sie haben nicht genü­gend Kapa­zi­täten, um diese brutalen Verbre­chen zu bekämpfen. Und deswegen greifen wir jetzt ein.

Wir holen uns das Land zurück — stoppen Raubbau und Wilderei. Indem wir die Plan­tagen mit ursprüng­li­chen Baum­arten wieder rena­tu­rieren und die Ölpalmen entfernen, schlagen wir zurück. Mit Erfolg. 63 Hektar konnten wir durch unseren Projekt­partner vor Ort, dem Rhino and Forest Fund, bereits wieder zurück­er­obern und aufforsten. So haben wir nicht nur exis­ten­ti­ellen Lebens­raum wieder­her­ge­stellt, wir haben auch dafür gesorgt, dass keine weiteren ille­galen Plan­tagen entstanden sind und Wilderer vertrieben.

 

Wir sind die einzige Chance, die dieser wich­tige Lebens­raum hat. Stoppen wir die ille­gale Entwal­dung nicht, wird das einzig­ar­tige Wald­pa­ra­dies immer weiter verschwinden. Mit Ihrer Spende erobern Sie diesen Regen­wald für die Orang-Utans zurück.
Silabukan-Bild von einer Drohne

Vor der Rena­tu­rie­rung wird das Gebiet für eine syste­ma­ti­sche Bepflan­zung kartiert

Silabukan Nationalpark

Die Jung­bäume wachsen in nur zwei Jahren bereits mehrere Meter hoch

So setzen wir dem Raubbau ein Ende

  • Wir ziehen über 60 verschie­dene Pflan­zen­arten in unserer eigenen Baum­schule heran und setzen diese auf den ille­galen Plan­tagen ein.
  • Die Ölpalmen bleiben dabei zunächst als Schat­ten­spender für die empfind­li­chen Setz­linge stehen.
  • Haben die Jung­bäume eine bestimmte Größe erreicht, werden die Ölpalmen entfernt.
  • Sowohl die Aufzucht der Setz­linge als auch die Auffors­tung und Pflege der Plan­ta­gen­flä­chen erfolgt durch Anwohner aus den umlie­genden Gemein­schaften, so dass diese eine alter­na­tive Lebens­grund­lage erhalten.
  • Die örtli­chen Behörden vernichten illegal nach­ge­pflanzte Ölpal­men­setz­linge und Wilderer-Camps.
  • Durch die Präsenz vor Ort werden die ille­galen Tätig­keiten eingedämmt.
  • Die aufge­fors­teten Plan­tagen werden mehrere Jahre lang über­prüft und gepflegt (z.B. indem abge­stor­bene Setz­linge nach­ge­pflanzt werden).
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Orang-Utan-Baby Rumba

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Nasenaffen in Sabah, Malaysien

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Eine trans­pa­rente Mittel­ver­wen­dung ist für uns selbst­ver­ständ­lich. Wir haben uns im September 2013 der Inita­tive Trans­pa­rente Zivil­ge­sell­schaft ange­schlossen und unter­zeich­neten deren Selbstverpflichtungserklärung.

häufige Fragen und Antworten

Was ist Silabukan?

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Sila­bukan ist ein über 10.000 Hektar großer Regen­wald im malay­si­schen Sabah auf Borneo. 1992 wurde er unter höchsten Natur­schutz­status gestellt. Hier leben noch viele vom Aussterben bedrohte Tier­arten, wie Orang-Utans, Bantengs, Flach­kopf­katzen, Gibbons, Zwerg­ele­fanten und Malaienbären.

Wo liegt Silabukan?

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Sila­bukan liegt im Osten des malay­si­schen Sabahs auf Borneo. Es ist im Süden von der Küste und in alle anderen Rich­tungen von Palm­öl­plan­tagen einge­schlossen. Nörd­lich gelegen befindet sich das größte Natur­schutz­ge­biet Sabahs: Das Reservat Tabin. Noch weiter nörd­lich befindet sich der eben­falls unter höchstem Natur­schutz­status stehende Regen­wald Kulamba. Diese beiden Gebiete haben wir durch den Kauf und die Rena­tu­rie­rung von Palm­öl­plan­tagen bereits wieder mitein­ander vernetzen können. Sie sind nun durch unseren Wild­tier­kor­ridor verbunden. Auch Sila­bukan soll in Zukunft an Tabin ange­schlossen werden. Derzeit sind die im Weg liegenden Palm­öl­plan­tagen jedoch nicht verkäuflich.

Warum braucht Sila­bukan unsere Hilfe?

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Obwohl Sila­bukan 1992 zum Natur­schutz­ge­biet mit höchstem Status erhoben wurde, wurden illegal kleine Flächen abge­holzt und neue Palm­öl­plan­tagen ange­legt. Diese nehmen insge­samt einige 100 Hektar ein. Durch die ille­gale Bewirt­schaf­tung vor Ort, wurde die Tür für weitere krimi­nelle Machen­schaften geöffnet. Wilderer ziehen durch das Reservat.

Wie können wir Sila­bukan retten?

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Wir erkämpfen uns die ille­galen Plan­tagen von Sila­bukan zurück, indem wir sie mit unserem Projekt­partner, dem Rhino and Forest Fund, rena­tu­rieren. Wir nutzen die bestehenden Ölpalmen als Schat­ten­spender für unsere Setz­linge. Über 60 verschie­dene Pflan­zen­arten werden dabei in der eigenen Baum­schule gezüchtet und auf den Plan­tagen einge­setzt. Haben die Jung­bäume eine bestimmte Größe erreicht, können wir die Ölpalmen entfernen. Unter­stützt werden wir dabei von den örtli­chen Behörden, die neue illegal gepflanzte Ölpalmen fällen. Durch die Präsenz vor Ort, durch unser Team sowie den Behörden, werden rechts­wid­rige Tätig­keiten im Natur­schutz­ge­biet einge­dämmt. Außerdem arbeiten wir mit den dort lebenden Dorf­ge­mein­schaften zusammen und bieten ihnen alter­na­tive Einkom­mens­mög­lich­keiten an, wie z. B. bei der Auffors­tung zu unterstützen.

Funk­tio­niert das denn?

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Die Erfah­rung zeigt: Ja. Wir haben 2021 und 2022 bereits eine ille­gale Palm­öl­plan­tage von 63 Hektar, wie oben beschrieben, rena­tu­riert. Im Zuge dessen wurde von uns ein Wilde­rer­camp entdeckt und gemeldet. Die Behörden haben dieses daraufhin zerstört. Des Weiteren wurden keine weiteren ille­galen Plan­tagen in dieser Gegend ange­legt. Außerdem hat sich eine Palm­öl­firma, die in einer Puffer­zone (nicht als Natur­schutz­ge­biet dekla­riert) zwischen dem Schutz­wald und ihren eigenen (legalen) Flächen weitere Ölpalmen pflanzen wollte, zurückgezogen.

Warum machen die Behörden nicht mehr?

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Die Behörden haben nicht die Kapa­zi­täten, um so große Flächen, wie bspw. Sila­bukan, ganz­heit­lich vor Raubbau und Wilderei zu beschützen. Man bräuchte mehrere Einsatz­gruppen, um ein Gebiet von über 10.000 Hektar regel­mäßig auf ille­gale Machen­schaften zu über­prüfen. Wir können das Ganze nur prag­ma­tisch betrachten: Wir müssen hier eingreifen. Kümmern wir uns nicht darum, nehmen die rechts­wid­rigen Akti­vi­täten zu und wir verlieren noch mehr Regen­wald. Das ist keine Option.

Warum für BOS e.V. spenden?

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Wenn Sie den Orang-Utan retten möchten, dann bitte helfen Sie mit einer Spende. Wir setzten uns nach­haltig und lang­fristig dafür ein, dass Orang-Utans eines Tages wieder sicher und frei durch den intakten Regen­wald Borneos streifen können.

Was ist das Beson­dere an BOS?

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Wir von BOS verfolgen einen ganz­ein­heit­li­chen Ansatz, um das Über­leben der Orang-Utans nach­haltig zu sichern. Wir retten den Lebens­raum der Orang-Utans, indem wir Schutz­ge­biete errichten und zerstörten Regen­wald wieder aufforsten. So stehen wir auch für den Erhalt der Arten­viel­falt und betreiben aktiven Klima­schutz. Dabei agieren wir Hand in Hand mit den Menschen vor Ort zusammen, egal ob es Mitar­beiter, Behörden, Gemeinden oder Regie­rungen sind – nur gemeinsam können wir den Orang-Utans und ihren Lebens­raum eine Zukunft ermög­li­chen. Reichen Sie uns Ihre Hand?

Ist BOS (Borneo Oran­gutan Survival Deutsch­land) seriös bzw. kommt meine Hilfe für die Orang-Utans auch an?

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Spenden sind Vertrau­ens­sache. BOS Deutsch­land ist seriös und als gemein­nüt­ziger und beson­ders förde­rungs­wür­diger Verein aner­kannt. Darüber hinaus haben wir uns der Initia­tive Trans­pa­rente Zivil­ge­sell­schaft ange­schlossen. Doch Trans­pa­renz bedeutet für uns mehr, als die Teil­nahme an entspre­chenden Alli­anzen. Deswegen veröf­fent­li­chen wir jähr­lich sowohl einen Jahres- und Tätig­keits­be­richt als auch einen Finanz­be­richt, indem wir genau aufschlüs­seln, welche Einnahmen wir woher erhalten haben, wohin diese geflossen sind und was wir mit Ihrer Unter­stüt­zung bewirken konnten.

Darüber hinaus freuen wir uns immer über Ihre Fragen und Anre­gungen. Melden Sie sich einfach tele­fo­nisch oder per Mail bei uns. Es ist uns wichtig, Ihr wert­volles Vertrauen und Ihre wich­tige Unter­stüt­zung auch persön­lich zu wertschätzen.

 

Sind meine Spenden steu­er­lich absetzbar?

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Ja, Ihre Spenden sind steu­er­lich absetzbar. Bei bis zu 300 Euro können Sie diese sogar ohne Spen­den­be­schei­ni­gung geltend machen.

Erhalte ich eine Spendenbescheinigung?

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Selbst­ver­ständ­lich. Wir versenden immer auto­ma­tisch und unauf­ge­for­dert zu Beginn eines neuen Jahres Quit­tungen für das gesamte zurück­lie­gende Jahr. Sollten Sie eine sofor­tige Spen­den­be­schei­ni­gung benö­tigen, so brau­chen Sie das nur im Spen­den­for­mular anzu­geben oder sich bei uns zu melden. Wir helfen Ihnen gern weiter.

Spenden sind Vertrauenssache

Eine trans­pa­rente Mittel­ver­wen­dung ist für uns selbst­ver­ständl­lich. Wir haben uns im September 2013 der Initia­tive Trans­pa­rente Zivil­ge­sell­schaft ange­schlossen und unter­zeich­neten deren Selbstverpflichtungserklärung.