Im Kampf gegen den Orang-Utan-Wildtierhandel

Eine schrei­ende Ungerechtigkeit

Sie müssen zur Belus­ti­gung der Zuschauer boxen, tanzen, Fahrrad fahren, Ziga­retten rauchen, sexua­li­sierte Bewe­gungen machen und vieles mehr: In südost­asia­ti­schen Vergnü­gungs­parks werden geschmug­gelte Orang-Utans unter schlimmsten Bedin­gungen dres­siert und gede­mü­tigt. In der freien Natur kommen die Wald­men­schen nur auf Sumatra und Borneo vor. Doch unzäh­lige Tiere werden ihrer Heimat entrissen und nach Thai­land verschleppt, wo sie dann entweder in weitere Länder geschmug­gelt werden oder direkt in touris­ti­schen Einrich­tungen landen .

Es ist ein Verbre­chen, bei dem wir nicht länger zuschauen können.

Wir haben umge­hend eine Öffent­lich­keits­kam­pagne gestartet, um über das Leid der Orang-Utans in der Touris­mus­branche aufzu­klären. Doch wir müssen mehr tun! Mit unserem thai­län­di­schen Partner, der Wild­life Friends Foun­da­tion Thai­land, wollen wir dieses Verbre­chen in all seiner Häss­lich­keit aufde­cken und bekämpfen.

Wir müssen den Orang-Utans eine Lobby geben und Druck aufbauen, damit Behörden und legis­la­tive Instanzen endlich handeln. Doch allein schaffen wir das nicht. Dazu sind wir drin­gend auf Ihre Unter­stüt­zung ange­wiesen. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende. Lassen Sie uns nicht länger als Zuschauer dane­ben­stehen. Lassen wir den Applaus verstummen.

Orang-Utan-Show in Phnom Penh Safari Zoo in Kambodscha

Der Höhe­punkt im Phnom Penh Safari Park ist die Orang-Utan-Show. Zum Applaus am Ende der Show gehört ein Foto mit den Show-Orang-Utans.

Orang-Utan in Phnom Penh Safari Zoo in Kambodscha fährt Fahrrad

Ein Orang-Utan fährt mit dem Fahrrad durch den Phnom Penh Safari Zoo und sammelt Geld bei den Besu­che­rinnen und Besuchern.

Unser Akti­ons­plan gegen den ille­galen Wildttier-Handel

  • Auftrag einer Studie, die von der Oxford Brookes Univer­sity inner­halb von 12 Monaten erstellt wird und die in Thai­land lebende Menschen­affen nach Herkunft und Haltung systematisiert.
  • Vorlage der Studie bei der thai­län­di­schen und indo­ne­si­schen Regie­rung, um eine schär­fere straf­recht­liche Verfol­gung der Schmuggler zu erzielen.
  • Verhand­lung mit den Regie­rungen, um für die Rück­füh­rung der geschmug­gelten Orang-Utans in indo­ne­si­sche Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­tren und nicht in Zoos zu sorgen.
  • Einrei­chung der Studie bei der nächsten CITES-Arten­schutz­kon­fe­renz, um besseren struk­tu­rellen Schutz vor Wild­tier­handel zu implementieren.

Das haben wir zusammen im Kampf gegen den Wild­tier­handel erreicht

Orang-Utan-Weibchen Kapuan nach ihrer Auswilderung

Das Orang-Utan-Weib­chen Kapuan wurde 2006 mit 47 weiteren beschlag­nahmten Orang-Utans aus Thai­land gerettet und hat sich zurück ins Leben gekämpft. Im November 2025 konnten wir ihr endlich die Frei­heit zurück schenken und sie auswildern.

Taymur bei seiner Ankunft im Rettungszentrum Nyaru Menteng.

Taymur wurde 2017 von Kuwait zurück nach Borneo ins Schutz­zen­trum Nyaru Menteng gebracht. Heute lebt Taymur auf einer Voraus­wil­de­rungs­insel und bereitet sich auf ein Leben in Frei­heit vor.

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Orang-Utan-Baby Rumba

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Orang-Utan Jelapat kurz vor seiner Befreiung

BOS DEUTSCHLAND e.V. — Spen­den­konto
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IBAN: DE73370205000003210100
BIC-Code: BFSWDE33XXX

Spenden sind Vertrauenssache

 

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Eine trans­pa­rente Mittel­ver­wen­dung ist für uns selbst­ver­ständ­lich. Wir haben uns im September 2013 der Inita­tive Trans­pa­rente Zivil­ge­sell­schaft ange­schlossen und unter­zeich­neten deren Selbstverpflichtungserklärung.

Sie haben Fragen?

Sonja Wende

Sebas­tian Wolf hilft Ihnen gerne weiter.

Tel.: +49 30 890 60 76 — 0
E‑Mail: [email protected]

häufige Fragen und Antworten

Was ist CITES?

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CITES steht für Conven­tion on Inter­na­tional Trade in Endan­gered Species of Wild Fauna and Flora. Der deut­sche Name der Orga­ni­sa­tion lautet: Über­ein­kommen über den inter­na­tio­nalen Handel mit gefähr­deten Arten frei­le­bender Tiere und Pflanzen. Dahinter steckt eine inter­na­tio­nale Konven­tion, die den inter­na­tio­nalen Handel mit den in ihren Anhängen gelis­teten Tieren und Pflanzen verbietet oder einschränkt, wenn dieser nicht nach­haltig ist.

Was hat BOS bereits im Kampf gegen den ille­galen Wild­tier­handel erreicht?

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Wir haben bereits eine große Öffent­lich­keits­kam­pagne gestartet, um über das Leid der Orang-Utans aufzu­klären, die zu Unter­hal­tungs­zwe­cken gehalten werden. Diese läuft nicht nur über unsere eigenen Kanäle, wie Webseite und soziale Platt­formen. Wir sind auch an Presse und Medien heran­ge­treten, die die Nach­richten eben­falls aufge­nommen und verbreitet haben (z.B. die Deut­sche Pres­se­agentur, RTL und VOX). In den Berichten geht es primär darum, Menschen zu sensi­bi­li­sieren und davon abzu­halten, touris­ti­sche Veran­stal­tungen und Orte zu besu­chen, bei denen Wild­tiere ausge­beutet werden. Außerdem geht es aber auch um ein besseres Verständnis und Verhalten in den sozialen Medien. Inhalte, bei denen Wild­tiere in vermensch­lichten Situa­tionen darge­stellt werden, dürfen nicht mit Clicks, Shares und Likes belohnt werden. Denn so erlangt genau diese Tier­quä­lerei nicht nur Akzep­tanz, sondern auch noch stär­kere Nachfrage.

Und natür­lich haben wir bereits viele geschmug­gelte Orang-Utans aus Thai­land und anderen Ländern zurück­ge­führt und ihnen eine neue Chance auf ein wildes Leben gegeben. Zu den berühm­testen Orang-Utans gehört wohl Taymur. Er wurde 2017 von Kuwait zurück nach Borneo in unser Schutz­zen­trum Nyaru Menteng gebracht. Heute lebt Taymur auf einer Voraus­wil­de­rungs­insel und bereitet sich auf ein Leben in Frei­heit vor.

Kapuan wiederum hat dieses Ziel schon erreicht. Sie wurde 2006 mit 47 weiteren beschlag­nahmten Orang-Utans aus Thai­land gerettet und hat sich zurück ins Leben gekämpft. Im November 2025 konnten wir ihr endlich die Frei­heit zurück­schenken und sie auswil­dern. 14 weitere der beschlag­nahmten Schütz­linge konnten darüber hinaus in den letzten Jahren reha­bi­li­tiert und ausge­wil­dert werden.

Was kann ich über eine Spende hinaus tun?

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Vielen Dank, dass Sie sich auch über eine Spende hinaus für die geschmug­gelten Orang-Utans einsetzen. Der wich­tigste Ratschlag hierbei zunächst: Reden Sie auch im Bekannten- und Verwand­ten­kreis über das Leid der Wild­tiere in der Touris­mus­in­dus­trie. Viele Menschen denken sich nichts böses, beim Besuch einer solchen Show. Den Tieren ist das Leid nur selten ins Gesicht geschrieben. Sensi­bi­li­sie­rung ist hier die beste Stra­tegie. Sie möchten weitere Tipps? Hier finden Sie zusätz­liche Infor­ma­tionen und Ratschläge.

Ist BOS (Borneo Oran­gutan Survival Deutsch­land) seriös bzw. kommt meine Hilfe für die Orang-Utans auch an?

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Spenden sind Vertrau­ens­sache. BOS Deutsch­land ist seriös und als gemein­nüt­ziger und beson­ders förde­rungs­wür­diger Verein aner­kannt. Darüber hinaus haben wir uns der Initia­tive Trans­pa­rente Zivil­ge­sell­schaft ange­schlossen. Doch Trans­pa­renz bedeutet für uns mehr, als die Teil­nahme an entspre­chenden Alli­anzen. Deswegen veröf­fent­li­chen wir jähr­lich sowohl einen Jahres- und Tätig­keits­be­richt als auch einen Finanz­be­richt, indem wir genau aufschlüs­seln, welche Einnahmen wir woher erhalten haben, wohin diese geflossen sind und was wir mit Ihrer Unter­stüt­zung bewirken konnten.

Darüber hinaus freuen wir uns immer über Ihre Fragen und Anre­gungen. Melden Sie sich einfach tele­fo­nisch oder per Mail bei uns. Es ist uns wichtig, Ihr wert­volles Vertrauen und Ihre wich­tige Unter­stüt­zung auch persön­lich zu wertschätzen.

 

Sind meine Spenden steu­er­lich absetzbar?

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Ja, Ihre Spenden sind steu­er­lich absetzbar. Bei bis zu 300 Euro können Sie diese sogar ohne Spen­den­be­schei­ni­gung geltend machen.

Erhalte ich eine Spendenbescheinigung?

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Selbst­ver­ständ­lich. Wir versenden immer auto­ma­tisch und unauf­ge­for­dert zu Beginn eines neuen Jahres Quit­tungen für das gesamte zurück­lie­gende Jahr und für Spen­den­be­träge über 120 €. Zusätz­lich können Sie alle Spenden unter 300 € mit dem entspre­chenden Konto­auszug und dieser Zuwen­dungs­be­stä­ti­gung bei dem Finanzamt einreichen.

Spenden sind Vertrauenssache

Eine trans­pa­rente Mittel­ver­wen­dung ist für uns selbst­ver­ständl­lich. Wir haben uns im September 2013 der Initia­tive Trans­pa­rente Zivil­ge­sell­schaft ange­schlossen und unter­zeich­neten deren Selbstverpflichtungserklärung.