Sofortiger Stopp der Orang-Utan Shows in Thailand und Kambodscha

Startdatum

Donnerstag, 1. Juli 2021 - 13:00 bis Dienstag, 31. August 2021 - 13:00

Empfänger: Regierung vom Königsreich Thailand & Regierung vom Königreich Kambodscha

 

Die Safari World Bangkok zählt zu den beliebtesten Attraktionen in der thailändischen Hauptstadt und lockt Besucher:innen von nah und fern mit einer Fülle von exotischen Tieren an. Berühmt berüchtigt sind die Show-Einlagen der Orang-Utans, bei denen diese sensiblen Baumbewohner kostümiert und geschminkt verschiedene alberne Kunststückchen aufführen. Für die Menschen ein großer Spaß, aber für die Menschenaffen verbunden mit unvorstellbarer Qual. Wir fordern daher einen sofortigen Stopp aller Orang-Utan-Shows in der Safari World.

Petitionstext

Sie ziehen Grimassen für Erinnerungsfotos, unterhalten Besucher:innen mit inszenierten Boxkämpfen und kuscheln sich in niedlich wirkender Kinderkleidung an Menschen. Das Geschäft mit Orang-Utans als Touristenattraktion boomt in Thailand. Doch hinter dem vermeintlichen Spaß verbirgt sich das unendliche Leiden der Menschenaffen. Denn was die meisten nicht wissen: Viele der zur Schau gestellten Tiere wurden in ihrer Heimat gejagt, eingefangen, ins Ausland verschleppt und zur Zucht missbraucht. Sie und ihre Nachkommen dienen als Touristenmagnet, um zahlungswillige Kundschaft anzulocken. Durch Bestrafung und tagelangen Futterentzug werden die Tiere gefügig gemacht, um täglich mehrere tausend Besucher:innen zu bespaßen. Das Konzept kommt an, es gibt bereits einen Ableger der Box-Show in Kambodscha.


Es ist inakzeptabel, dass diese friedliebenden Tiere in der Safari World vollkommen entgegen ihrer natürlichen Lebensweise ihr Dasein fristen müssen. Orang-Utans gehören in den Regenwald, wo sie durch das Blätterdach streifen und nicht in karge Gehege. Schon gar nicht sind sie dafür da, um in entwürdigenden Kostümen Vorführungen für Massen an Urlauber:innen zu geben. Borneo Orangutan Survival Deutschland e.V. fordert daher zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Waldbewohner die sofortige Beendigung der Orang-Utan-Shows in der Safari World und die Übergabe der geretteten Tiere an eine geeignete Auffangstation. Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition und fordern Sie die thailändische und kambodschanische Regierung mit uns auf, die grausamen Orang-Utan-Shows in Thailand und Kambodscha zu stoppen! Die gesammelten Unterschriften überreichen wir der thailändischen Botschaft in Berlin. Geben Sie den gequälten Orang-Utans in Thailand und Kambodscha mit Ihrer Unterschrift noch heute eine gewichtige Stimme!


Rettungsinsel für thailändische Orang-Utans

Einen Hoffnungsschimmer für gerettete Orang-Utans in Thailand schenkt der Niederländer Edwin Wiek. 2019 konnten wir uns vor Ort ein Bild von der wichtigen Arbeit der Wildlife Friends Foundation Thailand (WFFT) machen. Auch das ZDF berichtete schon. In der Rettungsstation haben bereits zwei befreite Show-Orang-Utans ein neues Zuhause erhalten - weitere sollen folgen. Die Verhandlungen hierzu laufen bereits mit den zuständigen Stellen. Gemeinsam mit BOS Deutschland plant die WFFT eine große, tiergerechte Rettungsinsel für die thailändischen Orang-Utans zu erschaffen. Eine solche Unterbringungsmöglichkeit könnte sich bei den Gesprächen mit der Regierung als entscheidende Argumentationshilfe herausstellen.

Gemeinsam bekämpfen wir den illegalen Wildtierhandel in Asien und beenden die Orang-Utan-Shows im Safari Park. Jede Unterschrift zählt!


Unterstützen Sie die Rettung und die Rehabilitation von traumatisierten Orang-Utans

Mit Ihrer Spende unter dem Stichwort "Thailand" unterstützen Sie BOS Deutschland und Wildlife Friends Foundation Thailand beim Bau einer Schutzinsel für die Show-Veteranen in Thailand. Auch freiwillige Helfer:innen kann die Station – je nach Coronalage – immer gut gebrauchen!
Neben Ihrer Unterschrift und der finanziellen Unterstützung ist aber noch eines besonders wichtig: Denken Sie im nächsten Urlaub daran, keine Tierqual zu unterstützen. Informieren Sie auch all Ihre Freund:innen und Bekannte über das grausame Geschäft mit den wehrlosen Menschenaffen. Das bedeutet: Besuchen Sie keine derartigen Zoos, machen Sie keine Fotos mit dressierten Tieren und nehmen Sie keine Wildtiere auf den Arm. Mit Ihrem Geld wird eine tierquälerische Industrie finanziert, die am effektivsten durch Boykott bekämpft werden kann.
 

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