BoS Foun­da­tion

Die indo­ne­si­sche Stif­tung Borneo Oran­gutan Survival Foun­da­tion ist das Mutter­schiff von BOS, die auf Borneo die Rettungs­zen­tren Nyaru Menteng und Samboja Lestari betreibt und sich um die Pflege, Reha­bi­li­ta­tion und Auswil­de­rung unserer Wald­men­schen kümmert

Die BOS Foun­da­tion — Im Einsatz für die Orang-Utans & den Regenwald

Die Borneo Oran­gutan Survival Foun­da­tion (BOSF) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die letzten Orang-Utans und ihren Lebens­raum auf Borneo zu schützen. Die indo­ne­si­sche Stif­tung wurde 1991 vom Forst­wis­sen­schaftler Dr. Willie Smits, dem Lehrer Peter Karsono und anderen enga­gierten Unter­stüt­ze­rinnen und Unter­stüt­zern ins Leben gerufen.

Was ist Borneo Oran­gutan Survival Foundation?

Die BOS Foun­da­tion unter­stützt den Schutz der Borneo-Orang-Utans in Indo­ne­sien durch Projekte zur Reha­bi­li­ta­tion und Auswil­de­rung von Orang-Utans, zur Pflege von Schutz­ge­bieten, zur Erhal­tung des Ökosys­tems, zur Entwick­lung von Gemeinden, zur Forschung, zur Mittel­be­schaf­fung, zur Öffent­lich­keits­ar­beit und zur Bildungs­ar­beit. Diese Akti­vi­täten erstre­cken sich über zwei Provinzen auf Borneo: Zentral- und Ost-Kali­mantan, in denen zwei Orang-Utan-Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­tren, drei Auswil­de­rungs­ge­biete, zwei Auffors­tungs­ge­biete und weit­rei­chende Gemein­de­ent­wick­lungs­pro­jekte ange­sie­delt sind (Stand: März 2022).

Mit ihren beiden Rettungs­sta­tionen für Orang-Utan-Waisen und ihren Auswil­de­rungs­ak­ti­vi­täten betreibt die BOS Foun­da­tion das welt­weit größte Primatenschutzprojekt.

Die BOS Foun­da­tion verfolgt bei ihrer Arbeit einen ganz­heit­li­chen Ansatz, der auch die Behörden und Gemeinden vor Ort einschließt. Denn nur Hand in Hand ist es möglich, das Über­leben des Orang-Utans nach­haltig zu sichern.
Sie arbeitet in einem inter­na­tio­nalen Netz­werk von Part­ner­or­ga­ni­sa­tionen. Die inter­na­tio­nalen Part­ner­or­ga­ni­sa­tionen betreiben in ihren Ländern Fund­rai­sing und Aufklä­rungs­ar­beit und sichern so durch regel­mä­ßige Spenden die Akti­vi­täten der BOS Foun­da­tion vor Ort.

Tier­ärzt­liche Unter­su­chung vor einer bevor­ste­henden Auswilderung

Orang-Utan-Rettungs­zen­trum Nyaru Menteng, Zentral-Kalimantan

Unsere alltäg­liche Helden — die Orang-Utan-Tierpfleger

Für was setzt sich Die BOS Foun­da­tion ein?

  • Rettung, Reha­bi­li­ta­tion und Auswil­de­rung von Orang-Utans auf Borneo
  • Schutz von Regen­wald­ge­bieten als Lebens­raum der Orang-Utans und vieler anderer Tier- und Pflanzenarten
  • Auffors­tungs- und Kulti­vie­rungs­ak­ti­vi­täten, Wasser­ma­nage­ment und Feuerschutz
  • Öffent­lich­keits­ar­beit, Umwelt­bil­dung, Aufklärungsarbeit
  • Einbe­zie­hung der lokalen Bevöl­ke­rung und Schaf­fung alter­na­tiver Einkom­mens­mög­lich­keiten (Gemein­de­ent­wick­lung)
  • Über­wa­chung von Regen­wald­ge­bieten zum Schutz vor Wilderei und ille­galem Holzeinschlag

    Seit 2012 wildert die Borneo Oran­gutan Survival Foun­da­tion reha­bi­li­tierte Orang-Utans in eigene Schutz­ge­biete aus. Unsere neuen Wilden bevöl­kern seitdem den Schutz­wald Bukit Batikap und den Natio­nal­park Bukit Baka Bukit Raya in Zentral-Kali­mantan, sowie den Auswil­de­rungs­wald Kehje Sewen in Ost-Kali­mantan. Zwischen 2012 und 2021 wurden in diese Regen­wälder insge­samt 485 Orang-Utans von der BOS Foun­da­tion ausge­wil­dert.
    Es gibt jedoch noch viel zu tun. Vor allem müssen weitere große Regen­wald­ge­biete gesi­chert werden, um hunderten von Borneo-Orang-Utans, die aktuell in den Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­tren auf ihre Auswil­de­rung warten, die Frei­heit schenken zu können.

    Dauer­haft helfen

    Orang-Utan-Retter werden

    Retten Sie die letzten Orang-Utans Borneos. Mit Ihrer wert­vollen Unter­stüt­zung sichern Sie das Über­leben dieser einzig­ar­tigen Tiere. Erfahren Sie hier, wie Sie als Orang-Utan-Retter:in helfen können. 

    Orang-Utan-Retter werden
    Sonja Wende

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    Sonja Wende hilft Ihnen gerne weiter.

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    Eine trans­pa­rente Mittel­ver­wen­dung ist für uns selbst­ver­ständllich. Wir haben uns im September 2013 der Initia­tive Trans­pa­rente Zivil­ge­sell­schaft ange­schlossen und unter­zeich­neten deren Selbstverpflichtungserklärung.