22. Dezember 2021

Antark­tika — Die gefro­rene Zeit

Wale blasen ihre meter­hohen Fontänen in den Himmel, Pinguine springen wie kleine Raketen ins Wasser, Robben tauchen nach Krebsen unter den glit­zernden Eisschollen. Das Ross­meer ist eine der letzten Regionen, in denen der Zauber des Eiskon­ti­nents noch erlebbar ist. Doch langsam zeigen sich auch hier die Folgen des Klimawandels.

Während einige Arten sterben, breiten sich andere aus. Das Natur­ge­füge ist aus der Bahn geraten. Wie viele Genera­tionen werden die Magie Antark­tikas noch erleben können? Die Trost­lo­sig­keit Antark­tikas ist nicht mehr als ein mensch­li­cher Trug­schluss. Der Eiskon­ti­nent ist voller Leben und bietet einen Arten­reichtum, von dem nur etwa zwei Prozent bekannt ist. Der Groß­teil liegt unter Wasser und könnte über die Zukunft der Menschen entscheiden. Wenn sich das Polar­licht im Sommer über die Eisland­schaft legt, herr­schen para­die­si­sche Zustände für die Tiere in der Antarktis. Wale blasen ihre meter­hohen Fontänen in den Himmel, Pinguine fliegen wie kleine Raketen ins Wasser, Robben tauchen nach Krebsen unter den glit­zernden Eisschollen. Das Ross­meer ist eines der letzten Gebiete, in denen der Zauber des Eiskon­ti­nents noch erlebbar ist. Der Film nähert sich dieser einzig­ar­tigen Region über die subant­ark­ti­schen Inseln Neusee­lands. Hier blüht das Leben, hier ist es grün und eisfrei. So könnte Antark­tika ausge­sehen haben, bevor sich der Konti­nent vor 180 Millionen Jahren vom Super­kon­ti­nent Gond­wana abspal­tete und zum Südpol drif­tete. Die Verwand­lung gehört zu seinem Wesen, seine biolo­gi­sche Viel­falt ist bis heute geblieben. Von der Ross­meer­bucht bis zum Schelfeis, von den riesigen Pinguin­ko­lo­nien bis zu damp­fenden Vulkanen — jede Station öffnet eine Welt voller Über­ra­schungen und voller Leben im Rhythmus mit dem Eis. Doch langsam zeigen sich auch am Ross­meer die Folgen des Klima­wan­dels. Während einige Arten sterben, breiten sich andere aus. Sie könnten neue Viren und Bakte­rien mit sich bringen, neue Gefahren auch für den Menschen. Das Natur­ge­füge ist aus der Bahn geraten. Wie viele Genera­tionen werden die Magie Antark­tikas noch erleben können?