Für Tiere in der Größe von Elefanten, die zudem in großen Herden umher­streifen, ist es nicht leicht, im immer dichter besie­delten Asien genü­gend Raum zum Leben zu finden.

Die Situa­tion der Asia­ti­schen Elefanten wird viel­leicht nirgendwo so deut­lich wie in Sabah im Nord­osten Borneos: Entlang des Flusses Kina­bat­angan macht sich ein Film­team auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens, und schneller als erwartet wird es dort fündig. Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Para­dies für Elefanten gefunden zu haben. Aber als das Film­team den Dick­häu­tern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die Wege der Elefanten, die sie seit Genera­tionen gehen, mitt­ler­weile durch Palmen­plan­tagen und sogar durch Ortschaften führen. Der Weg der Elefanten entlang des Kina­bat­angan bietet in manchen Fluss­ab­schnitten das ursprüng­lichste Elefan­ten­leben. Wenige Kilo­meter weiter wird ihre Wande­rung zu einem Aben­teuer, für die Elefanten, für die Menschen, die am Fluss leben, und für das Film­team, das zwischen die Fronten gerät und Asiens grauen Riesen sehr viel näher kommt, als es sich das viel­leicht gewünscht hat.

Ob Elefant, Raub­katze oder Waran: Die fünf­tei­lige Arte-Doku­men­ta­tion „Big Five Asien“ zeigt eindrucks­volle Tier­auf­nahmen zwischen Indien und Java.

Weitere Sende­ter­mine zur Serie:

                                                                  Folge 5: Der Amur­tiger                        (03.08.2020 — 20:15Uhr) — hr