21. Februar 2019

Feuer­wehr­trai­ning in Samboja Lestari

Die Bedro­hung durch Brände gehört zu den größten Feinden des Orang-Utan-Schutzes. So war unser BOS-Rettungs­zen­trum Samboja Lestari (Ost-Kali­mantan) bei den verhee­renden Bränden 2015 über mehrere Tage von Feuern einge­kes­selt. Rund 200 Hektar aufge­fors­tetes Land und einige Orang-Utan-Gehege waren damals in ernst­hafter Gefahr.

Es ist durchaus möglich, dass Samboja Lestari erneut so etwas wider­fahren könnte. Die Kombi­na­tion aus hohem Kohle- und Tonge­halt im Boden, trockener Luft, großer Hitze und jeder Menge Farn ist beson­ders gefähr­lich. Entstanden ist unser Rettungs­zen­trum Samboja Lestari auf degra­dierten land­wirt­schaft­li­chen Flächen, die wir seit 2001 sorg­fältig sanieren, restau­rieren und aufforsten. Undenkbar, wenn das Ergebnis dieser harten Arbeit durch ein Feuer zerstört würde!

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Darum ist es so wichtig, dass unsere Mitar­beiter regel­mäßig in der Feuer­be­kämp­fung geschult werden und an prak­ti­schen Feuer­wehr­trai­nings teil­nehmen. Zuletzt stand der rich­tige Umgang mit Feuer­lö­schern auf dem Lehr­plan. Experten demons­trierten das korrekte Verhalten und wich­tige Abläufe im Falle eines Feuerausbruchs.

In der Theorie...
 

Unsere Mitar­beiter waren bei der Schu­lung konzen­triert bei der Sache. Zu frisch waren bei vielen die Erin­ne­rungen an die Brand­ka­ta­strophe von 2015, den tage­langen, scheinbar nicht enden wollenden Kampf gegen Feuer und Rauch. Das möchte niemand noch einmal erleben.

Feuerlöscher Marsch!
 

Die regel­mä­ßigen Schu­lungen für alle Mitar­beiter sensi­bi­li­sieren das Team, jeder­zeit auf mögliche Brände vorbe­reitet zu sein und unsere Orang-Utans zu beschützen. Und da vermutet wird, dass 2019 womög­lich ein El Niño-Jahr wird, ist es umso wichtiger.

Feuerwehrtraining in Samboja Lestari
 

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