28. April 2020

Hidden King­doms — Im König­reich der kleinen Tiere

In der zweiten Folge nimmt das Kame­ra­team die Zuschauer in den Dschungel Borneos mit. In dem tropi­schen Regen­wald tobt das Leben. Nicht nur auf dem Boden ist viel los, auch in den Baum­wip­feln herrscht reges Gewusel.

Hier wohnt das Spitz­hörn­chen. Das 15 Zenti­meter kleine Tier muss nicht viel tun, um den tägli­chen Bedarf zu decken. Ein Mangost­an­baum versorgt das Hörn­chen mit allem, was es braucht. Seit zehn Millionen Jahren hüpfen die Spitz­hörn­chen durch den Dschungel. Das Kletter- und Spring­ta­lent bekommen sie in die Wiege gelegt. Doch im Kampf um Nahrung lauern etliche Konkur­renten. 17.000 Kilo­meter entfernt von Borneos Dschungel liegt Brasi­lien. Auch dort stoßen die Tier­filmer auf ein außer­ge­wöhn­li­ches Tier: das Büsche­läff­chen. Es ist so klein, dass es sich bequem in einer Menschen­hand ausruhen könnte. Früher lebten die Büsche­läff­chen im Urwald, doch inzwi­schen haben sie ihren Lebens­raum bis an den Rand des Groß­stadt­dschun­gels von Rio de Janeiro verla­gert. Jeden Tag gehen die Affen in der Sechs-Millionen-Metro­pole auf Futter­suche. Sie holen sich das, was Menschen wegwerfen. Um an ihre Beute heran­zu­kommen, balan­cieren sie auf den Strom­ka­beln entlang. Dann ziehen die Kameras weiter in die 8.000 Kilo­meter entfernten Wälder von Nord-Kanada. Hier herrscht eine völlig andere, geheime Welt. Soeben beginnt die kalte Jahres­zeit. Für das sechs Wochen alte Strei­fen­hörn­chen eine große Herausforderung.