20. Juli 2016

Kejora darf in den Waldkindergarten

Können Sie sich noch an die kleine Kejora erin­nern? Wir berich­teten im März über das Orang-Utan-Baby, dass sechs Monate lang in einer Palm­öl­fa­brik an eine Tür gekettet war. Sie war dort schäd­li­chen Substanzen in Form von Kunst­dünger und Pesti­ziden ausge­setzt. Das Ärzte­team der BOS Foun­da­tion hat alles daran gesetzt, die kleine Kejora wieder aufzupäppeln.

Umso mehr freuen wir uns, dass sie sich erholt hat und auf einem guten Weg ist, wieder gesund und munter zu werden.

Kejora am Tag der Rettung
Kejora am Tag der Rettung

Kejora kann nun die Quaran­täne verlassen und darf in dem Wald­kin­der­garten mit den anderen Orang-Utans spielen.

Dort klet­tert sie schon munter und spielt mit anderen Babys wie Meryl und Fathia. Dabei schien es anfangs s eher so, als ob sie lieber allein wäre.

Kejora mag alle Früchte und Gemü­se­sorten die man ihr gibt. Während sie isst, schwingt sie gern auf der Schaukel. Und wenn Milch verteilt wird, ist sie als Erste an Ort und Stelle.

Kejora hat mittlerweile die Quarantäne verlassen
Kejora hat mitt­ler­weile die Quaran­täne verlassen

Der kleine Orang-Utan hat noch einen weiten Weg vor sich, bis er alles Notwen­dige zum Über­leben in der Wildnis gelernt hat und wieder in die Frei­heit entlassen werden kann. Jetzt gerade genießt Kejora aber die Zeit und Aufmerk­sam­keit der Baby­sitter und wird immer selbstsicherer.

 

 

 

 

Quelle: Monte­rado Fridman, Koor­di­na­tion Kommu­ni­ka­tion und Bildungs­pro­gramme BOSF Nyaru Menteng

 

2016 feiert BOS Deutsch­land sein 15-jähriges Jubi­läum. Das sind 15 Jahre erfolg­rei­cher Einsatz für den Erhalt der Orang-Utans und ihrer Habi­tate! Helfen Sie uns, ein neues Baby­haus zu bauen, damit wir auch zukünftig trau­ma­ti­sierte Waisen aufnehmen und ihnen wieder Gebor­gen­heit geben können.