23. Dezember 2020

Kielings wildes Afrika

Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tier­filmer die Welt und berichtet von den schönsten Tier­pa­ra­diesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließ­lich dem afri­ka­ni­schen Kontinent.Extreme jeder Art stehen immer wieder im Vorder­grund: Von der legen­dären Seren­geti und dem Mahale-Natio­nal­park in Tansania geht es ins äthio­pi­sche Hochland.

Von den Regionen rund ums Kap der Guten Hoff­nung weiter bis zum Addo-Elefanten-Natio­nal­park in Südafrika.Die Afri­ka­reise von Andreas Kieling startet in den weiten Gras­steppen der Seren­geti, dem Inbe­griff für afri­ka­ni­sches Tier­leben. Neben den bild­ge­wal­tigen Aufnahmen von Elefanten, Löwen, Fluss­pferden und Geparden gelingen auch die kleinen Geschichten am Rande: Löwen­babys spielen mit einer Schild­kröte Fußball.Im verwun­schenen Regen­wald der tansa­ni­schen Mahale-Berge macht sich Andreas Kieling auf die Suche nach unseren Verwandten. 800 Schim­pansen sind hier zu Hause, die letzte große frei lebende Popu­la­tion der Erde. Einblicke in ihr Fami­li­en­leben und ihre span­nenden Jagd­züge gibt es hier reichlich.Um die seltenen Äthio­pi­schen Wölfe geht es am nächsten Ziel. Andreas Kieling begleitet in den Bale-Bergen, der größten zusam­men­hän­genden alpinen Land­schaft des Konti­nents, den argen­ti­ni­schen Biologen Claudio Sillero-Zubiri. Der Wolfs­spe­zia­list bekämpft seit Jahren die Anste­ckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hüte­hunde der Bauern.Rund ums Kap der Guten Hoff­nung macht der Tier­filmer Bekannt­schaft mit den riesigen Kolo­nien von Pelz­robben und Kaptöl­peln. Die Begeg­nung mit Bril­len­pin­guinen geht nicht ganz schmerz­frei ab. Der unge­heure Tier­reichtum dieser Region geht zurück auf das Zusam­men­treffen zweier großer Meeres­strö­mungen: dem kalten Bengue­lastrom und dem warmen Agulhasstrom.Im südafri­ka­ni­schen Addo-Elefanten-Natio­nal­park begleitet Andreas Kieling eine Forscherin und wird zusammen mit ihr Zeuge, wie an einem Wasser­loch erwach­sene Elefanten ein kleines Kalb aus dem Schlamm retten.In der unver­gleich­li­chen Berg­welt des Simien-Natio­nal­parks in Äthio­pien endet die Reise. Die gras­be­wach­senen Hänge sind ein Para­dies für Spezia­listen wie Dscheladas. Die Blut­brust­pa­viane sind die einzigen Primaten der Welt, die ausschließ­lich auf dem Boden leben und sich rein vege­ta­risch ernähren. In dieser gran­diosen Natur­land­schaft kann Andreas Kieling die Tiere aus nächster Nähe beobachten.