6. Juni 2018

Orang-Utans — so fern und doch so nah am Herzen

Faszi­na­tion Orang-Utan — ihr sind viele Menschen erlegen. Auch Malerin und BOS-Unter­stüt­zerin Stefanie Klymant schwärmt seit einer Indo­ne­si­en­reise von den rothaa­rigen Riesen. Doch dabei ist es nicht geblieben. Die Künst­lerin aus Soltau hat es sich zur Lebens­auf­gabe gemacht, vom Aussterben bedrohte Tiere zu malen. Ihre Werke stellt sie sowohl deutsch­land­weit als auch inter­na­tional aus.

Bis zum 19. August 2018 können auch Besu­cher des Rosto­cker Zoos Klymants Ölge­mälde bewun­dern. Und ganz nebenbei etwas über den Schutz der Menschen­affen und ihres Lebens­raums lernen. Unter dem Titel „Orang-Utans – so fern und doch so nah am Herzen“ wurde im Spie­gel­saal des Darwi­neums ihre neue, farben­präch­tige Ausstel­lung eröffnet. Die Motive: bunt, wild, teils humor­voll. Diese sollen aber nicht nur Besu­cher erfreuen, sondern in erster Linie auch gekauft werden. “Einen Teil der Erlöse spende ich wie immer an BOS”, erklärt Stefanie Klymant. “Damit unter­stütze ich die Projekte vor Ort auf Borneo.”

Mit ihrem Einsatz für die Orang-Utan-Waisen steht die Künst­lerin und Patin von Valen­tino stell­ver­tre­tend für viele krea­tive BOS-Unter­stützer, ohne die Rettungs­ak­tionen, Auswil­de­rungen oder Wieder­auf­fors­tung gar nicht möglich wäre. “Dieser Support auf allen Ebenen kann gar nicht hoch genug geschätzt werden”, sagt BOS-Geschäfts­führer Daniel Merdes. “Egal, ob Fitness- oder Tattoo­stu­dios, Samm­lungen auf Hoch­zeits- oder Firmen­feiern, jeder Einzelne leistet einen enormen Beitrag zum Über­leben der Menschen­affen und des Regen­walds. Dafür ein großes Danke!”

 

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Auf Stefanie Klymant wartete zur Ausstel­lungs­er­öff­nung noch ein ganz beson­deres Danke­schön: Im Anschluss an die Vernis­sage durfte sie in der Tropen­halle des Zoos die echten Orang-Utans bewun­dern. Die jüngsten, Surya, Niah, LinTang sowie Mayang, Spröss­ling von Orang-Utan-Dame Miri, sorgen hier immer noch für Begeis­te­rung. Die Malerin: “Umso wich­tiger, dass wir mit allen Mitteln helfen, diese einma­lige Art zu erhalten.” 

Fotos: Kloock/Klymant