Verein

BOS Deutschland ist eine gemeinnützige Natur- und Artenschutzorganisation, die sich der Aufgabe widmet, die letzten Orang-Utans und ihren Lebensraum zu schützen. Dies geschieht vor allem durch Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, Projektarbeit und internationale Zusammenarbeit.

Unser Name ist unsere Mission: Borneo Orangutan Survival. Das Überleben der Orang-Utans. Auf zwei großen Stationen in Zentral- und Ostkalimantan (Indonesien) in Borneo machen unsere indonesischen Partner von der BOS Foundation verwaiste junge Orang-Utans fit für ein Leben in Freiheit.

In eigens dafür gesicherten Waldgebieten wildert sie die vorher sorgfältig rehabilitierten Menschenaffen aus. Anschließend wird genau beobachtet, wie sich die "neuen Wilden" in der Freiheit machen, um zur Not ihnen noch einmal helfen zu können. Wir hier in Deutschland unterstützen diese Projekte finanziell sowie durch Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit und sind somit ein Teil dieser großen Aufgabe.

Der Verein wurde im Jahre 2001 auf Initiative unter anderem des Berliner Kieferchirurgen Dr. Klaus Schendel († 2015) gegründet – zehn Jahre nach der indonesischen BOS Foundation.  Von 2003 bis 2010 leiteten Boris Thiemig als geschäftsführender Vorsitzender und Martina Wiesmayr den Verein. Aus einer kleinen Initiative wird in diesen Jahren eine veritable NGO. Seit 2010 bekleidet Leonhard „Löwe“ Graf Rothkirch das Amt des ersten Vorsitzenden. 
Im September 2013 schloss sich BOS Deutschland der Initiative „Transparente Zivilgesellschaft“ an  und unterzeichnete deren  Selbstverpflichtungserklärung.