Verein

Wir sind überzeugt, dass wir jetzt alle Verantwortung übernehmen müssen für das Überleben der Orang-Utans und des indonesischen Regenwaldes.
Gemeinsam kämpfen wir dafür, dass die Orang-Utan Population wächst, der Regenwald auf Borneo in seiner Artenvielfalt erhalten bleibt und  Mensch und Klima davon profitieren.

  • Orang-Utan-Schutz: Wir retten Orang-Utans weltweit aus illegaler Gefangenschaft und Notsituationen. In unseren zwei Rettungszentren auf Borneo rehabilitieren wir befreite und verwaiste Orang-Utans und wildern diese in sichere Schutzgebiete aus. Orang-Utans, die nicht mehr ausgewildert werden können, ermöglichen wir ein artgerechtes und würdiges Leben. Dabei arbeiten wir eng mit der indonesischen BOS Foundation und einem internationalen Netzwerk von Partnerorganisationen zusammen.


  • Waldschutz: Wir erhalten und vergrößern in Multi-Akteurs-Partnerschaften den Lebensraum für Orang-Utans auf Borneo. Zusammen mit der lokalen Bevölkerung setzen wir Projekte zur nachhaltigen Gemeindeentwicklung um und forsten zerstörte Wälder wieder auf.
  • Forschung: Gemeinsam mit internationalen Wissenschaftlern generieren wir wertvolles Wissen zum Verhalten von Orang-Utans, zum Arterhalt und zur Klimarelevanz insbesondere von Torfmoorwäldern.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Unsere Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit sensibilisiert und schafft Verantwortungsbewusstsein für die Notsituation der Orang-Utans und die Zerstörung des Regenwaldes. Wir zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf und generieren eine wachsende Unterstützerbasis.
  • Politische Arbeit: Wir verstehen uns als Lobby für die Orang-Utans. Im Dialog mit Entscheidungsträgern beraten wir und schaffen Handlungsdruck für Klima-, Wald- und Artenschutz.
  • Werte: Wir setzen unsere Ressourcen wirkungsvoll und fokussiert für die Erreichung unserer Ziele ein. Transparenz, Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Integrität sind die Werte, denen wir uns verpflichten. Die uns anvertrauten Spenden verwenden wir sparsam und verantwortungsvoll.

BOS Deutschland wurde im Jahre 2001 (10 Jahre nach Gründung der BOS Foundation) auf Initiative der vormals in Indonesien tätigen Ärzte Dr. Jochen-Peter Collin († 2013) und Dr. Eberhard Kreikemeier († 2017) sowie des Berliner Kieferchirurgen Dr. Dr. Klaus U. Schendel († 2015) gegründet. Neben BOS Deutschland gründeten sich in dieser Zeit auch weitere BOS-Organisationen in Europa und Australien.

Die BOS Foundation war 1991 in Balikpapan auf Borneo von dem in Indonesien tätigen holländischen Forstwissenschaftler Dr. Willie Smits, dem Lehrer Peter Karsono und anderen ins Leben gerufen worden. BOS (= holländisch: Wald) stand zunächst für Balikpapan Orangutan Society und wurde später in Borneo Orangutan Survival umbenannt.

Von 2003 bis 2010 leiteten Boris Thiemig als geschäftsführender Vorsitzender und Martina Wiesmayr den Verein. Aus einer kleinen Initiative wurde in diesen Jahren eine veritable NGO, deren Expertise mittlerweile nicht nur im Orang-Utan-Schutz, sondern auch in Belangen der Palmöl-Problematik gefragt ist.

Seit einer Satzungsänderung 2010 ist Leonhard „Löwe“ Graf Rothkirch Vorsitzender des nunmehr rein ehrenamtlich tätigen Vorstands des BOS e.V., dessen zunehmend professionalisierte Geschäftsstelle seit 2015 in der Potsdamer Str. 99 in Berlin-Tiergarten ansässig ist. Gleichzeitig wurden neue Themenfelder wie community development und großräumiger Regenwaldschutz erschlossen bzw. OU-Auswilderungen in den Focus genommen.

Im September 2013 schloss sich BOS Deutschland der Initiative „Transparente Zivilgesellschaft“ an. 

Zur Satzung und den Jahresberichten von BOS Deutschland bitte nach unten scrollen.

BOS Deutschland ist eine gemeinnützige Natur- und Artenschutzorganisation, die sich der Aufgabe widmet, die letzten Orang-Utans und ihren Lebensraum zu schützen. Dies geschieht vor allem durch Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, Projektarbeit und internationale Zusammenarbeit.