Mit Stau­dämmen gegen die Flammen

Haben Sie schon einmal einen Stau­damm gebaut?

Jedes Jahr brechen auf Borneo erneut zerstö­re­ri­sche Wald­brände aus. Die gierigen Flammen fallen gnadenlos über alles her, was sie kriegen können. Auch unsere Auffors­tungs­flä­chen in Mawas werden immer wieder von Neuem durch Feuer bedroht. Denn das in den 1990er Jahren trocken­ge­legte Torf­moor ist leichte Beute. Hier, auf dem ausge­dörrten Boden, haben die Flammen leichtes Spiel.

Umso wich­tiger ist es, dass wir Mawas wieder vernässen.

Wir müssen die Kanäle, die das Wasser aus dem Torf­moor ableiten, mit Stau­dämmen blockieren. So stärken wir dieses einma­lige Biotop von innen heraus und wappnen es gegen zukünf­tige Wald­brände. Gleich­zeitig verwan­deln wir die zerstörte Natur zurück in ein blühendes Torf­moor. Denn, wo der Boden wieder mit Wasser voll­ge­sogen ist, wachsen auch die Pflanzen wieder und kehren schließ­lich die Tiere zurück.

Bitte helfen Sie uns noch heute, Mawas mit Stau­dämmen wieder zu vernässen und das Torf­moor zu rena­tu­rieren. Sie beschützen damit dieses einzig­ar­tige Wunder der Natur vor Wald­bränden. Sie beschützen das Klima, in dem Sie die durch die Feuer verur­sachten Treib­haus­gase redu­zieren. Und sie beschützen die Orang-Utans, die mit Mawas ihre Heimat zurückerhalten.

Wie entsteht ein Staudamm?

 

  • Rund­hölzer werden in den Wasser­grund getrieben, die das Gerüst des Dammes bilden.
  • Dieses wird dann mit Matten ausge­kleidet, die das Sedi­ment halten, das im nächsten Schritt aufge­schüttet wird.
  • Das Innere des Dammes und auch seine Enden am Ufer wird bepflanzt. Durch die wach­senden Wurzeln wird die Blockade verstärkt.
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Sonja Wende

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