Toshiba Railway

Die Mitar­bie­tenden von Toshiba Railway haben über das Aufräumen ihrer digi­talen Daten Spei­cher­platz frei gemacht. Das spart Energie — und ist gut für das Klima. Dafür bedankte sich das Unter­nehmen mit einer Spende bei BOS Deutschland. 

Jedes BIT zählt — Toshiba Railway Europe GmbH finan­ziert Stau­damm mit Daten Clean Up

Die Toshiba Railway Europe GmbH entwi­ckelt und produ­ziert Hybrid­lo­ko­mo­tiven mit Batte­rie­sys­temen. Die Redu­zie­rung des Klima-Fußab­drucks ist dem Unter­nehmen ein wich­tiges Anliegen. Und dabei helfen auch die Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter tatkräftig mit: Unter dem Motto „Jedes BIT zählt“ haben sie im vergan­genen Jahr ein umfang­rei­ches Daten-Clean-Up durch­ge­führt. Dazu gehörte, die Datei­struktur neu zu orga­ni­sieren, mehr­fach gespei­cherte und veral­tete Daten zu löschen oder im Mail­ver­kehr eher Links zu teilen, statt Daten an die Mails anzu­hängen. Die IT-Abtei­lung stand mit Rat und Tat zur Seite. Am Ende gelang es, freien Spei­cher­platz zu schaffen und so letzt­end­lich Energie einzu­sparen – zum Wohle des Klimas. Denn: Ein GB Server-Spei­cher verur­sacht einen Gegen­wert von rund zwei Kilo­gramm Kohlendioxid!

BOS als Partner für den Klimaschutz

Um die Mitar­bei­tenden zum Mitma­chen bei der Aktion „Jedes BIT zählt“ zu gewinnen, hat die Geschäfts­füh­rung BOS mit ins Boot geholt. Wir haben den Mitar­bei­tenden unsere Arbeit vorge­stellt und ganz konkrete Möglich­keiten aufge­zeigt, Orang-Utans und ihren Lebens­raum zu schützen. Die Mitar­bei­tenden bekamen so die Möglich­keit, ihre Kampagne in einem größeren Kontext von Nach­hal­tig­keit und Klima­wandel zu sehen. Direkt vom Schreib­tisch aus, einfach durch das Aufräumen von Daten etwas für den Klima­schutz bewirken zu können, kam bei allen Betei­ligten sehr gut an. Für jeden Meilen­stein, der erreicht wurde, spen­dete das Unter­nehmen einen Betrag an BOS Deutsch­land. Am Ende konnte über das Geld der Bau eines Stau­damms im Mawas­ge­biet finan­ziert werden.

Torfsumpf­wälder sind riesige Kohlenstoffspeicher

Zum Hinter­grund: Das Torf­moor­ge­biet Mawas (Link) ist ein gigan­ti­scher Kohlen­stoff­spei­cher, der sich über Jahr­tau­sende aufge­baut hat. Es wurde in den 90er Jahren von der Regie­rung gerodet und mit Kanälen trocken­ge­legt, um Reis für die Bevöl­ke­rung anzu­bauen. Das „Mega-Reis-Projekt“ schlug fehl – zurück blieb eine trost­lose Brach­fläche. Auf globaler Ebene führt die Trocken­le­gung von Torfsumpf­wäl­dern dazu, dass große Mengen an Kohlen­stoff in die Atmo­sphäre abge­geben werden, was zur globalen Erwär­mung beiträgt.

BOS forstet das Gebiet gemeinsam mit der lokalen Bevöl­ke­rung wieder auf. Als Voraus­set­zung muss das Gebiet groß­flä­chig über Wieder­ver­näs­sung rena­tu­riert werden. Dazu werden die Kanäle, die das Wasser aus dem Torf­moor ableiten, mit Dämmen verschlossen. Der so mit Wasser gesät­tigte Boden ist bereit für die Ansied­lung von Pflanzen und redu­ziert außerdem die Gefahr der jähr­li­chen Torfbrände.

Jeder kann etwas tun

Die Mitar­bei­tenden von Toshiba Railway Europe GmbH wollen das regel­mä­ßige Daten-CleanUp auch in Zukunft beibe­halten. Sie zeigen, dass Nach­hal­tig­keit im Unter­nehmen durch ganz konkretes Handeln möglich ist. Hier zugunsten von Orang-Utans und ihres Lebensraumes.

Sie haben eben­falls Inter­esse für den Klima­schutz, Spei­cher­platz und CO2 einzu­sparen und eine Clean-Up Hour mit uns zu gestalten? Dann wenden Sie sich an janine.moritz@bos-deutschland.de. Sie berät sie gern dazu, wie Sie mit einem Daten­CleanUp ganz konkret mit Spaß und Freude zu einem guten Klima beitragen können.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzep­tieren Sie die Daten­schutz­er­klä­rung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Janine Moritz in Samboja Lestari

Sie haben Fragen?

Janine Moritz (Leiterin Koope­ra­tionen und Impact) hilft Ihnen gerne weiter.

Spenden sind Vertrauenssache

1

Eine trans­pa­rente Mittel­ver­wen­dung ist für uns selbst­ver­ständllich. Wir haben uns im September 2013 der Initia­tive Trans­pa­rente Zivil­ge­sell­schaft ange­schlossen und unter­zeich­neten deren Selbstverpflichtungserklärung.