TV-Tipp: Oran­gutan Jungle School — Kinder­garten mal anders

TV-Tipp: Oran­gutan Jungle School — Kinder­garten mal anders

Fr, 12.07.2024, 20:15 Uhr, Sky Nature

Die „Oran­gutan Jungle School“ ist eine Auffang­sta­tion für geret­tete Orang-Utans, die wieder zurück in die Wildnis entlassen werden sollen. Bevor die Primaten aller­dings den Dschungel unsi­cher machen können, benö­tigen sie einige Über­le­bens­fä­hig­keiten, die sie erst in der Schule lernen müssen.

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TV-Tipp: Die geheim­nis­volle Sprache der Bäume — Unter­wegs mit den Hütern des Waldes

Sa 13. Juli, 10:45 Uhr, 3sat

Ohne Wälder könnten wir nicht über­leben. Doch Bäume sind nicht nur unsere Verbün­deten im Kampf gegen Klima­wandel und Arten­sterben, sondern auch faszi­nie­rende Lebe­wesen mit eigener Sprache. Immer mehr Menschen tauchen in die Welt der Bäume ein und versu­chen, deren Sprache zu verstehen: Was treibt diese Hüter des Waldes an? Was verbindet sie, und wie reagieren sie, wenn sie die Hilfe­rufe der Bäume vernehmen? Millionen Jahre, bevor es Menschen auf unserem Planeten gab, entstand ein riesiges Ökosystem: der Wald. Erst seit Kurzem weiß man, dass Bäume Botschaften versenden — lautlos und unsichtbar. Worüber tauschen sie sich aus? Und was verbirgt sich hinter dem „Wood Wide Web“, diesem geheim­nis­vollen Infor­ma­ti­ons­netz­werk im Wald? Die Doku­men­ta­tion begleitet Forschende, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Sprache der Bäume verstehen zu lernen. Biologen, Förster, Land­schafts­ar­chi­tekten und Ökologen erzählen von ihrer Arbeit, ihrer Mission und von deren Bedeu­tung für Klima- und Arten­schutz — und letzt­end­lich für uns alle. Sie fördern die Arten­viel­falt in Wirt­schafts­wäl­dern oder kümmern sich um die Wieder­an­sied­lung gefähr­deter Arten. Sie erfor­schen die Bedeu­tung von Pilz­ge­flechten im Wald­boden, erklären das beein­dru­ckende Prinzip der Schwamm­stadt für Stadt­bäume und geben Einblicke in die Wälder der Zukunft. Im burgen­län­di­schen Leitha­ge­birge sichert ein Forschungs­team Wander­wege für Insekten. In dem 3500 Hektar großen Wirt­schafts­wald wurden bereits 1250 Biotop­bäume unter Schutz gestellt. „Diese Bäume dürfen Pensio­nisten werden, Falten und Höhlen bekommen“, sagt die Biologin Karin Enzen­hofer. Maximal 50 Meter stehen die riesigen Baum­ve­te­ranen vonein­ander entfernt. Gemeinsam mit Altholz­in­seln bilden sie Korri­dore, entlang derer Insekten wandern und sich im Wald verbreiten können. Davon profi­tieren auch viele andere Tiere: Vögel, Repti­lien, Amphi­bien und Säuge­tiere, denen Insekten als Nahrungs­quelle dienen. „Alt- und Totholz ist das leben­digste Holz, das es bei uns im Wald gibt“, sagt die Insek­ten­for­scherin Sandra Auren­hammer. Rund ein Drittel aller im Wald lebenden Arten ist darauf ange­wiesen. Die Forscherin fängt Flug­in­sekten aus dem Geäst der Bäume und Käfer aus dem verrot­tenden Totholz am Boden. Mehr als 1200 verschie­dene Insek­ten­arten hat ihr Team auf der Projekt­fläche bereits nach­weisen können. Wo sich der Habichts­kauz wohl­fühlt, finden alle Wald­be­wohner gute Lebens­be­din­gungen. Der „Lainzer Tier­garten“ liegt im Stadt­ge­biet von Wien und beher­bergt dennoch Hunderte Jahre alte Eichen. 2009 star­tete ein aufse­hen­er­re­gendes Projekt: die Wieder­an­sied­lung von Habichts­käuzen, einer großen, in Öster­reich ausge­stor­benen Wald­eu­lenart. „Viele meinten, das Projekt könne nur in der Wildnis gelingen und nicht in der Nähe der Groß­stadt“, sagt der Wild­tier­öko­loge Richard Zink. Doch die Habichts­käuze bilden mitt­ler­weile eine neue Popu­la­tion. Der Forscher bereitet nun die Frei­las­sung von Jung­vö­geln vor. Die Küken sind in einer von Tier­ärzten über­wachten Greif­vo­gel­sta­tion geschlüpft. Vorsichtig werden sie in den „Lainzer Tier­garten“ gebracht und ausge­wil­dert. Durch dieses Projekt werden die Habichts­kauz-Popu­la­tionen in Mittel­eu­ropa mitein­ander verbunden. Das Über­leben der Habichts­käuze kann so dauer­haft gesi­chert werden.

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TV-Tipp: Das Green Team — Das Orang-Utan-Baby

So 4. August, 07:35 Uhr, Ki.Ka

Das Orang-Utan-Baby Während eines Aufent­halts auf Borneo finden Claire, Julian und Thomas ein verletztes Oran-Utan-Baby. Die Mutter wurde offen­sicht­lich von Jägern getötet. Als sie das Tier in einer spezi­ellen Auffang­sta­tion abgeben erfahren sie, dass diese unmit­telbar vor der Schlie­ßung steht, da das Land verkauft werden soll. Kurzer­hand ruft das Green Team zu einer Spen­den­ak­tion über ihren Blog auf. Ob aller­dings recht­zeitig genü­gend Geld eingeht, um die Station retten zu können bleibt bis kurz vor Schlie­ßung fraglich.

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TV-Tipp: Planet Welt­weit — Suma­tras letzte Orang-Utans

Mo 26. Juni, 21:00 Uhr, One Terra

Nur noch etwa 6000 Orang-Utans leben heute auf Sumatra. Ein Engländer arbeitet daran, den Orang-Utans ein Refu­gium zu schaffen, in dem die letzten ihrer Art unge­stört leben und sich wieder vermehren können. Nur noch etwa 6000 Orang-Utans leben heute auf Sumatra. Pessi­mis­ti­schen Schät­zungen zufolge stehen die Chancen für die bedrohte Art, die nächsten zehn Jahre zu über­leben, sehr schlecht. Grund dafür ist, dass ihr natür­li­ches Habitat zuneh­mend Palm­öl­plan­tagen weichen muss; etwa 70 Prozent der indo­ne­si­schen Insel sind heute schon davon bedeckt. Zudem sieht ein Groß­teil der einhei­mi­schen Bevöl­ke­rung die Tiere eher als Unter­hal­tungs­ob­jekte statt als schüt­zens­wertes Natio­nal­erbe. Letz­teres ändert sich zwar langsam, könnte für die Menschen­affen aber zu spät sein. Der Engländer Ian Singleton arbeitet seit 20 Jahren daran, den Orang-Utans ein Refu­gium zu schaffen, in dem die letzten ihrer Art unge­stört leben und sich im besten Fall wieder vermehren können. Die sechs­jäh­rige Togur hat den Groß­teil ihres Lebens im Haus eines indo­ne­si­schen Offi­ziers verbracht, genauer gesagt: ange­kettet in seinem Hinterhof, um dort Kinder und Gäste zu erfreuen. Wie sie werden vermut­lich 50 Prozent aller auf Sumatra lebenden Orang-Utans in Gefan­gen­schaft gehalten, meist unter jämmer­li­chen Bedin­gungen und zum Groß­teil von hohen Funk­ti­ons­trä­gern wie Poli­zisten, Poli­ti­kern und Mili­tär­an­ge­hö­rigen. Entspre­chend schwer ist die Aufgabe von Dr. Ian Singleton, dem Leiter des Sumatra-Orang-Utan-Schutz­pro­gramms : Er befreit die Tiere aus den offi­ziell verbo­tenen Haltungen, um sie im Ideal­fall in einem Natio­nal­park wieder auszu­wil­dern. Oder zumin­dest artge­rechter leben zu lassen. Jedes einzelne Tier zählt, um der hoch­gradig gefähr­deten Art das Über­leben zu sichern. Denn der Lebens­raum der schät­zungs­weise 6000 verblie­benen Tiere wird durch die Ausbrei­tung der wirt­schaft­lich enorm erfolg­rei­chen Palm­öl­plan­tagen weiter einge­schränkt. Etwa 80 Prozent des Lebens­raumes der Orang-Utans wurden in den letzten 25 Jahren abge­holzt. Um den Affen letzte Rück­zugs­mög­lich­keiten zu bieten, hat die Regie­rung nun geeig­nete Gebiete Suma­tras unter Schutz gestellt, wie etwa das Jantho Natur Reservat in der Region Banda Aceh. Hier wütete der Tsunami im Jahr 2004 beson­ders verhee­rend, durch die abge­holzten Wälder konnte das Wasser bis weit ins Land hinein­dringen und riss so über 130.000 Menschen in den Tod. Inzwi­schen wurde die Region wieder aufge­baut, die Abhol­zung geht jedoch unge­hin­dert weiter. Ein schwerer Stand für Ian Singleton. Dennoch wollen er und seine Mitar­beiter demnächst zwei junge Orang-Utans in Jantho aussetzen.

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TV-Tipp: Extinct Or Alive — Ausge­storben oder nicht? — Der Kalimantan-Langur

Mo 22. Juli, 09:45 Uhr, Animal Planet

Borneo, die dritt­größte Insel der Erde, ist welt­be­kannt für ihre arten­rei­chen Urwälder. Leider schreitet die Zerstö­rung der Wald­ge­biete jedoch immer weiter fort, sodass auch der gefähr­dete Kali­mantan-Langur nur noch selten gesichtet wird. Um mehr über das Verbrei­tungs­ge­biet des Meer­kat­zen­ver­wandten, der zur Gruppe der Schlan­kaffen gehört, heraus­zu­finden, startet Wild­tier­bio­loge Forrest Galante eine span­nende Spuren­suche im Osten Borneos. Wird es ihm gelingen, in den schwer zugäng­li­chen Wäldern des Wehea-Reser­vats, ein Exem­plar der kaum erforschten Kali­mantan-Languren aufzuspüren?