Unsere Orang-Utans werden jetzt Influencer

Unsere Orang-Utans werden jetzt Influencer

BOS Deutsch­land ist dieses Jahr Spen­den­partner von YouTopia, einem mehr­tä­gigen Live­stream-Event, bei dem sich alles um die Themen Nach­hal­tig­keit, Klima‑, Arten- und Umwelt­schutz dreht. Sieben reich­wei­ten­starke Content-Creato­rinnen und ‑Creatoren aus dem deutsch­spra­chigen Raum ziehen dafür vom 30. September bis 3. Oktober 2022 in Köln unter einer großen Kuppel zusammen, um gemeinsam mit promi­nenten Gästen ihre millio­nen­starke Reich­weite für die bren­nendsten Themen unserer Zeit zu nutzen. Und Spenden für BOS zu sammeln.

Vier Tage für die Orang-Utans

BOS Deutsch­land-Geschäfts­führer Daniel Merdes wird selbst am Freitag- und Sams­tag­abend zu Gast bei YouTopia sein und über unsere Arbeit für die Orang-Utans und den Regen­wald auf Borneo spre­chen. „Wir freuen uns, mit YouTopia in neue Welten einzu­tau­chen und dort ins Gespräch zu kommen. Werden es die glei­chen Fragen sein, die jüngere Menschen beschäf­tigen? Und wo sehen sie Lösungen? Span­nend“, meint Daniel Merdes.

Vier Tage, fast 80 Stunden, wird live aus der Kuppel gestreamt. Zu den sieben Creato­rinnen und Creatoren gesellen sich Gäste aus Wissen­schaft, Politik, Musik und Medien. Mit inter­es­santen Gesprä­chen, span­nenden Chal­lenges und unter­halt­samen Shows sollen bei dieser unge­wöhn­li­chen Multi­media-Veran­stal­tung auch Menschen erreicht werden, die sich mit Themen wie Arten- oder Klima­schutz bisher viel­leicht noch nicht so intensiv beschäf­tigt haben.

Unsere Orang-Utans sind bei YouTopia nicht nur Botschafter für Arten‑, Regen­wald- und Klima­schutz, sondern auch Nutz­nießer. Denn neben Infor­ma­tion und Unter­hal­tung geht es bei dem Event vor allem um eins: Spenden zu sammeln für unserer Schütz­linge! 9.000 Euro ermög­li­chen die Rettung, Reha­bi­li­ta­tion und Auswil­de­rung eines Orang-Utans in geschützte Regen­wälder. 400 Orang-Utans leben aktuell in unseren beiden Rettungszentren.

Ein langes Wochen­ende mit YouTopia

Noch ist das YouTopia-Programm ein großes Geheimnis. Genauso wie die Creato­rinnen und Creatoren. Doch schon sehr bald lüftet sich der Vorhang. Alle Infor­ma­tionen zum Event finden sich dann auf der Seite von YouTopia. Auch auf unseren Social-Media-Kanälen werden wir rund um die Show immer wieder Neuig­keiten mit unserer Commu­nity teilen. Einschalten und dabei sein lohnt sich also!

Davi – Die aben­teu­er­lus­tige Feinschmeckerin

Davi – Die aben­teu­er­lus­tige Feinschmeckerin

Orang-Utan-Mädchen Davi ist nun schon fast sieben Jahre alt und besucht die Wald­schule von Samboja Lestari. Hier lernt sie, was sie können und wissen muss, um später in der Wildnis über­leben zu können. Täglich übt Davi, Nahrung zu suchen, Schlaf­nester zu bauen, natür­liche Feinde zu erkennen und vieles mehr.

Jeden Morgen auf dem Weg zur Wald­schule, sammelt Davi Samen vom Boden auf oder zupft sich feuchte, noch mit Tau bedeckte Keim­linge ab, um darauf herum­zu­kauen. Für junge Orang-Utans wie Davi sind das schon gute Gewohn­heiten. Sie zeigen, dass die Wald­schü­lerin bereits recht gut darin ist, natür­liche Nahrung zu finden und zu nutzen.

Wie für eigent­lich alle unsere Orang-Utan-Schüler, ist auch für Davi die Fütte­rungs­platt­form einer der Lieb­lings­plätze in der Wald­schule. Sobald sie morgens auf das Schul­ge­lände kommt, klet­tert sie gleich auf die einge­deckte Tafel, um das fruch­tige Früh­stück zu genießen, das die Baby­sit­te­rinnen für ihre Schütz­linge herge­richtet haben.

Auch für Davi gilt das Mantra aller Orang-Utans: Nach der Mahl­zeit ist vor der Mahl­zeit. Und so schwingt sie sich nach dem Früh­stück sofort auf den nächsten Baum, um nach wilden Früchten und essbaren Blät­tern zu suchen. Man nennt Orang-Utans nicht umsonst auch die „Gärtner des Waldes“. Sie ernähren sich zu 90 % von Früchten und scheiden in Folge eine Menge verdauter und unver­dauter Samen wieder aus. So sorgen sie auf ihren Wande­rungen durch den Regen­wald für eine natür­liche Verbrei­tung von Pflanzen und so für den Bestand des Waldes.

Davi ist eine unglaub­lich neugie­rige Wald­schü­lerin, was ihr sehr dabei hilft, ihre Fähig­keiten stetig auszu­bauen. Vor Kurzem hat ein Mitar­beiter sie dabei beob­achtet, wie sie ein trockenes, löch­riges Blatt entdeckte. Sie hob es auf und stellte fest, dass es über und über mit Insekten bedeckt war. Davi zögerte nicht lange und leckte das Blatt einfach ab. Das ist Davi! Sie hat nie Angst davor, etwas ihr Unbe­kanntes auszu­pro­bieren, schaut auch ganz genau zu, was ihre Freunde essen und ist immer sehr inter­es­siert daran, deren Futter zu testen.

Davi lässt es sich schmecken!

Die Kehr­seite der Medaille ist leider, dass Davi kürz­lich ein Kilo­gramm zuge­nommen hat. Ihr Body Condi­tion Score (BCS) lag danach bei 3,5, was ein leichtes Über­ge­wicht beschei­nigt. Wenn man bedenkt, dass Davi noch sehr jung ist und sich in der Wald­schule viel bewegt, liegt ihr BCS aber noch im gesunden Rahmen. Dennoch müssen wir das nun etwas genauer beob­achten und aufpassen, dass die Kleine nicht noch weiter zunimmt.
Aber auch mit einem Kilo mehr auf den Rippen freuen wir uns einfach sehr über Davis Fort­schritte. Ihre Neugierde und ihr Mut beein­dru­cken uns. So sind wir zuver­sicht­lich, dass Davi ihre Fähig­keiten bei der Nahrungs­suche weiter verbes­sert. Die besten Voraus­set­zungen für die kleine Aben­teu­rerin, als freier und wilder Orang-Utan in den Regen­wald zurück­zu­kehren. Weiter so, kleine Davi!

Hamzah sprengt die Party

Hamzah sprengt die Party

Vor kurzem war unser Post-Release Moni­to­ring Team (PRM) von Camp Lesik wieder im Kehje Sewen Forest in Ost-Kali­mantan unter­wegs, um Orang-Utans aufzu­spüren. Doch ein ehema­liger Schütz­ling machte ihnen einen gehö­rigen Strich durch die Rechnung!

Das PRM Team war an diesem Tag zu Fuß in Rich­tung des Berges Belah aufge­bro­chen und hatte geplant, den Beob­ach­tungs­punkt Berlian zu errei­chen. Am Ufer des Flusses Gunung Belah hielt das Team nach Orang-Utans Ausschau, konnte aber keine entdecken.

Auf ihrer Route mussten die Mitglieder als erstes den Beob­ach­tungs­punkt Mobil Mogok errei­chen. Kein leichtes Unter­fangen, denn der Weg dorthin ist berüch­tigt dafür, schwer befahrbar zu sein. Hier hat man dem Omen gleich einen passenden Nomen gegeben, denn „Mobil Mogok“ heißt über­setzt „Auto­panne“.,. Das Team kam jedoch glück­li­cher­weise unfall­frei an und wurde auch gleich belohnt. Denn kurz nach ihrer Ankunft stellten sie Bewe­gungen in den umlie­genden Bäumen fest. Waren das etwa Orang-Utans?

Wir treffen auf ehema­lige Schützlinge

Theresa und ihr Sohn Berani

Ja, sogar ganze vier unserer ehema­ligen Schütz­linge! Theresa mit ihrem Sohn Berani sowie Sayang und ihre Tochter Padma.  Leider blieb unseren Kolle­ginnen und Kollegen nicht viel Zeit das Vierer-Gespann länger zu beob­achten. Denn ganz plötz­lich brach auf einmal Hamzah aus dem Grün hervor.  Die Mütter entschieden sofort, dass sie keine Lust auf Hamzahs Gesell­schaft hatten und suchten mit ihren Kindern das Weite. Leider schafften sie es auf ihrer Flucht, nicht nur Hamzah abzu­schüt­teln, sondern auch unser PRM-Team.

Also alles auf Neustart. Unsere Kolle­ginnen und Kollegen entschieden, zum Camp zurück­zu­kehren, aber das Schicksal meinte es ein zweites Mal gut mit Ihnen. Unter­wegs stießen sie auf  einen jungen Orang-Utan bei der Futter­suche. Diesmal war es Ayu, die Tochter von Lesan. Gebannt beob­ach­tete das Team das Mädchen, doch auch hier war ihnen nur ein kurzes Glück vergönnt. Denn schon bald kam Lesan dazu und zog eiligst mit ihrer Tochter von Dannen.

Lesan und Ayu

Noch bevor sich die PRM-Mitar­bei­tenden wundern konnte, was die zwei Orang-Utans verscheucht hatte, krachte es schon wieder in den Baum­wip­feln. Hamzah war zurück. Und wieder einmal hatte er einen Keil zwischen unser Team und ihre Aufgabe getrieben. Lesan und Ayu waren so schnell über alle Berge, dass die Kolle­ginnen und Kollegen nicht mehr hinterherkamen.

Das Team wartete noch eine Weile um zu sehen, ob Ayu sich noch einmal zeigen würde. Doch letzt­end­lich musste es aufgeben und enttäuscht zum Camp zurück­kehren. Hamzah weiß genau, wie er eine Party crashen kann.


Sie haben gefragt – Tier­arzt Dr. Arga antwortet

Sie haben gefragt – Tier­arzt Dr. Arga antwortet

Zum Welt-Orang-Utan-Tag 2022 gibt es hier exklu­sive Infos über die Arbeit mit den Orang-Utans in unseren Rettungs­zen­tren von BOS-Tier­arzt Dr. Arga.

Viele kennen den char­manten BOS-Tier­arzt Dr. Arga bereits aus der TV-Dokureihe „Oran­gutan Jungle School“. Jetzt beant­wortet er hier anläss­lich des dies­jäh­rigen Welt-Orang-Utan-Tags exklusiv Ihre Fragen, die Sie uns auf Face­book und Insta­gram gestellt haben. Werden Orang-Utans geimpft? Bekommen sie auch Physio­the­rapie? Gibt es typi­sche Kinder­krank­heiten? Wie sieht der Arbeitstag der Tier­ärzte aus? Um diese und noch viel mehr inter­es­sante Themen geht es im Video.

Viel Spaß beim Zuschauen und Lernen

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Noch mehr span­nende Über­ra­schungen finden Sie am heutigen Welt-Orang-Utan-Tag auf unserem YouTube-Kanal.

Eine köst­liche Lektion für unsere Waldschüler

Eine köst­liche Lektion für unsere Waldschüler

Wie schaffe ich es bloß, an diese Lecke­reien heran­zu­kommen?! Unser Orang-Utan-Nach­wuchs hat die Aufgabe ganz unter­schied­lich gelöst – und uns dabei wieder einmal gezeigt, was für indi­vi­du­elle Persön­lich­keiten sie sind.

In der Wildnis müssen Orang-Utans in der Lage sein, Futter­quellen zu finden und für sich zugäng­lich zu machen. Dazu brau­chen sie nicht nur das Wissen und die Erfah­rung, wo beispiels­weise Früchte, Blüten, Insekten oder Wald­honig zu finden sind und was davon essbar und unge­fähr­lich ist. Die Tiere müssen oft auch kreativ und einfalls­reich vorgehen, um an die Lecke­reien heranzukommen.

In unserer Wald­schule bekommt der Orang-Utan-Nach­wuchs Denk­sport­auf­gaben in Futterform

Um diese Fähig­keiten zu trai­nieren, bekommen unsere Wald­schüler deshalb immer wieder Futter, das sie nicht einfach so verzehren können. Heute zum Beispiel Bambus-Stücke, die mit gefro­renem Kürbispürree gefüllt sind. 

Wie kriegt man den köst­li­chen Kürbis da nur heraus?! Das Lösen der Aufgabe fördert nicht nur die kogni­tive Entwick­lung der Orang-Utans – für uns ist es auch jedes Mal span­nend zu beob­achten, wie unter­schied­lich die Tiere vorgehen.

Beob­achten, nach­ahmen oder selbst tüfteln?

Auf dem Foto seht ihr Paulinus (Bild­mitte), einen unserer jüngsten Orang-Utans in der Wald­schul­gruppe 3, der sich bei dieser Aufgabe ganz beson­ders geschickt anstellt. Er nutzt seinen Finger, um das Kürbispürre Stück für Stück aus dem Bambus zu holen.

Alex­andra (rechts auf dem Bild) schaut ihm dabei ganz genau zu. Sie selbst war zunächst unschlüssig, wie sie an die leckere Füllung heran­kommen soll, lernt aber sehr schnell durch Beobachtung.

Bumi hingegen (hinten links im Bild) möchte Dinge am liebsten selbst heraus­finden. Er hat sich etwas abseits gesetzt und probiert verschie­dene Methoden aus. Ist sein hoch­kon­zen­trierter und ein biss­chen ratloser Gesichts­aus­druck nicht süß?

Hurra, es ist ein Mädchen!

Hurra, es ist ein Mädchen!

Aus dem Kehje Sewen Wald in Ost-Kali­mantan errei­chen uns wunder­bare Neuig­keiten: Die 16-jährige Orang-Utan-Dame Bungan, die 2015 von uns ausge­wil­dert wurde, ist im Mai 2022 zum ersten Mal Mutter geworden! Baby Bunga ist das 27. in der Wildnis gebo­rene Baby, sieben davon kamen in Kehje Sewen auf die Welt.

Wir hatten da so eine Ahnung…denn vor knapp neun Monaten beob­ach­tete unser Moni­to­ring-Team Bungan dabei, wie sie auffal­lend viel Zeit mit Hamzah verbrachte, einem domi­nanten Männ­chen. Das war im August 2021 und wir haben seitdem alle fest die Daumen gedrückt.

Jedes einzelne wild gebo­rene Baby ist ein riesiger Erfolg für unsere Mission, denn Orang-Utans gehören zu den Lebe­wesen mit der geringsten Repro­duk­ti­ons­rate welt­weit. Und in diesem Fall waren wir sehr zuver­sicht­lich, dass es mit Bungan und Hamzah klappen könnte.

Orang-Utan-Dame Bungan sucht im Dschungel nach Futter
Geschickt bei der Futter­suche: Bungan

Bungan war von uns im Dezember 2015 ausge­wil­dert worden, nachdem sie sich in unserem Schutz­zen­trum zu einer starken und unab­hän­gigen Orang-Utan-Dame entwi­ckelt hatte. Sie war im Mai 2007 als einjäh­riges Baby zu uns gekommen und zeigte in der Wald­schule sehr viel Intel­li­genz, was sich vor allem bei der Nahrungs­suche und dem geschickten Bau der Schlaf­nester zeigte.

Ein perfektes Match: Bungan und Hamzah

Hamzah konnte vier Jahre mit seiner Mutter verbringen, ehe er ihr auf tragi­sche Weise entrissen wurde und einige Zeit darauf als Waise in unser Schutz­zen­trum kam. Sie hatte ihm schon einiges beibringen können, was ein Orang-Utan für ein Leben in der Wildnis benö­tigt, und den Rest lernte er in unserer Wald­schule. Seit 2012 lebt Hamzah bereits im Wald­ge­biet Kehje Sewen – er gehörte zur zweiten Auswil­de­rungs­gruppe, die dort ihr neues Zuhause gefunden hat.

Unser Team beob­ach­tete die beiden also im August 2021 eine ganze Weile und tatsäch­lich: Nach einiger Zeit kopu­lierten die beiden mitein­ander – und gingen danach wieder getrennter Wege.

Bungan und Hamzah kopulieren in den Baumwipfeln
Liebe in den Baum­wip­feln: Bungan und Hamzah

Erst im Mai 2022 wurde Bungan in Pelang­siran gesichtet. Sie hatte einen großen Bauch und zeigte weitere Anzei­chen einer fort­ge­schrit­tenen Schwan­ger­schaft. Unser Team rech­nete zurück, wann sie Bungan und Hamzah zusammen gesehen hatten, und kamen auf einen sehr kurz bevor­ste­henden Geburtstermin.

Vier Tage lang blieb Bungan nach dieser erneuten Sich­tung verschwunden und als ein Mitglied unseres Moni­to­ring-Teams sie wieder entdeckte, hatte sie ein Baby im Arm!

Das Baby war in guter Verfas­sung und nachdem wir durch weitere Beob­ach­tung heraus­ge­funden hatten, dass es ein Mädchen ist, nannten wir sie Bunga. Das ist Indo­ne­sisch für “Blume”.

Dem Orang-Utan-Baby geht es gut und Bungan ist eine sehr fürsorg­liche Mama

Mama Bungan ist eine sehr soziale Orang-Utan-Dame, die sich Artge­nossen gegen­über nicht aggressiv verhält. Wir haben sie schon oft gemeinsam mit anderen weib­li­chen wie auch männ­li­chen Orang-Utans in den Bäumen beob­achten können.

Unser Team ist glück­lich, dass sich Bungan ihrem Baby gegen­über sehr liebe­voll und fürsorg­lich verhält. Sie strei­chelt und lieb­kost Bunga und sorgt bestens für sie.

Unser Tier­arzt Muhtadin hat die beiden sorg­fältig unter­sucht und dabei nur eine winzige Wunde an Bungas Mittel­finger entdeckt, die mit etwas Desin­fek­ti­ons­spray versorgt werden konnte.

Unser Moni­to­ring-Team hat Bungan schon des öfteren in der Gegend um Pelang­siran beob­achtet, wo mehrere lokale Commu­nities leben. Aus diesem Grund hat unser Team beschlossen, Mama und Kind zu ihrem eigenen Schutz in ein anderes Wald­stück weiter im Norden umzusiedeln.

Wenige Tage alt: Baby Bunga

Der Trans­port fand bereits im Mai statt und beide haben ihn sehr gut über­standen. Bungan ist während der gesamten Reise ganz entspannt geblieben, hat das ihr ange­bo­tene Futter gegessen und sich um ihre Kleine gekümmert.

Als die Luke der Trans­portbox sich öffnete, hat Mama Bungan für sich und ihr Baby direkt ein Plätz­chen oben in den Baum­wip­feln gesucht.

Wir wünschen uns, dass Baby Bunga von ihrer starken und klugen Mama all das lernen wird, was sie für ein langes und gesundes Orang-Utan-Leben in Frei­heit benötigt.

Herz­li­chen Glück­wunsch, Bungan, zu deinem entzü­ckenden Töchterchen!